Rat und Stadtbezirksräte
Beschlussvorlage - 24-23052
Grunddaten
- Betreff:
-
Internationale Jugendarbeit - Angebote 2024
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 51 Fachbereich Kinder, Jugend und Familie
- Beteiligt:
- 0150 Gleichstellungsreferat
- Verantwortlich:
- Dr. Rentzsch
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Jugendhilfeausschuss
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Entscheidung
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29.02.2024
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Beschlussvorschlag
Beschluss:
Im Jahr 2024 werden im Rahmen der internationalen Jugendarbeit des Fachbereiches Kinder, Jugend und Familie folgende Jugendbegegnungen und Angebote durchgeführt:
- Internationale Begegnung mit Omaha (USA) mit jeweils 12 Teilnehmenden aus Omaha und Braunschweig.
- Gegenbesuch der internationalen Begegnung mit Jerusalem (Israel), die ursprünglich für Oktober 2023 geplant war, voraussichtlich im Sommer in einem Drittland.
- Die Jugendbegegnungen 2024 mit Kiryat Tivon und Jerusalem (Israel) voraussichtlich in den Herbstferien 2024 und im November 2024 in einem europäischen Drittland.
- Jugendbegegnung mit Bila Zerkwa (Ukraine) in Zusammenarbeit mit dem Büro des Oberbürgermeisters.
- Zwei niedrigschwellige, aus EU und Landesmitteln finanzierte Jugendbegegnungen mit Polen in den Oster- und Sommerferien mit jeweils 23 deutschen und polnischen Jugendlichen durch das Kinder- und Jugendzentrum Roxy und die Partnerorganisation „Project Warmia“ in Masuren.
- Drei „DiscoverEU Inklusion“-Fahrten, die zu 100 % über das EU-Programm Erasmus+ Jugend finanziert werden.
Sachverhalt
Sachverhalt:
Mit den Partnern in den USA (Omaha) ist eine Begegnung in der konkreten Vorbereitung. Die erste Jugendbegegnung in den USA wird vom 16.03. bis 06.04.2024 durchgeführt. Die Gruppe aus den USA kommt vom 01.06. bis 22.06.2024 nach Braunschweig. Die Begegnungen sind für jeweils 21 Tage geplant.
Auf Grund eines Ausreiseverbotes des israelischen Bildungsministeriums für Jugendgruppen und der Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für Israel, können die israelischen Jugendbegegnungen mit Kiryat Tivon und Jerusalem nicht wie in den vorherigen Jahren geplant und durchgeführt werden. Um interkulturelle Kompetenzen vermitteln und neue, mit den Zielen der Jugendbegegnungen vereinbare Erfahrungen für alle Teilnehmenden garantieren zu können, werden zur Zeit Verhandlungen geführt, die Begegnungen in Europäischen Drittländern stattfinden zu lassen.
Ob eine erneute Jugendbegegnung mit Bila Zerkwa mit 15 Teilnehmenden aus Bila Zerkwa und 15 Teilnehmenden aus Braunschweig für 14 Tage umgesetzt werden kann, wird in enger Zusammenarbeit mit dem Büro des Oberbürgermeisters aktuell geprüft.
Da die Durchführung internationaler Begegnungen mit Kasan (Russland) weiterhin nicht möglich ist, werden neue, insbesondere niedrigschwellige Konzepte für internationale Jugendbegegnungen entwickelt. Das Jugendzentrum Roxy startet zusammen mit der Partnerorganisation „Project Warmia“ in Masuren, Polen. Es sind zwei niedrigschwellige, EU-finanzierte Jugendbegegnungen in den Oster- und Sommerferien mit jeweils 23 deutschen und polnischen Jugendlichen geplant. Langfristig soll es über verschiedene Jugendzentren diverse Jugendbegegnungen in unterschiedliche europäische Länder geben.
Im Rahmen des EU Programms Erasmus-Plus Jugend werden drei „Discover-EU-Inklusion“-Fahrten organisiert, die mit Fördermitteln der EU finanziert werden. Benachteiligte junge Menschen mit „geringen Chancen“[1] können an je einer Fahrt mit jeweils 10 weiteren 18-Jährigen kostenlos teilnehmen. Die jungen Menschen planen ihre Europareise mit dem Zug selbst und werden bei der Organisation und Durchführung unterstützt. Darüber hinaus wird die Fahrt selbst auch organisatorisch begleitet.
Geplant sind drei Fahrten:
- 17.03. bis 24.03.2024, acht Tage in den Osterferien, voraussichtlich nach Italien
- 09.05. bis 12.05.2024, vier Tage über Himmelfahrt, voraussichtlich in die Beneluxstaaten
- 08.07. bis 20.07.2024, 13 Tage, voraussichtlich in Länder des Balkans
Mittel für die Durchführung der Maßnahmen 1 - 3 und 5 stehen im Entwurf des Haushaltsplans 2024 zur Verfügung. Die Maßnahme 4 steht im Zusammenhang mit der Vertragsunterzeichnung der Solidaritätspartnerschaft mit Bila Zerkwa am 14. Dezember 2022 im Rahmen der Ukrainehilfe. Hierzu wurde u. a. vereinbart, dass beide Städte Jugendbegegnungen in Braunschweig anstreben, die von der Stadt Braunschweig, aus dem Ansatz der Städtepartnerschaften, finanziell getragen wird. Entsprechende Haushaltsmittel wurden im Rahmen der Solidaritätspartnerschaft eingeplant.
Gemäß Beschluss des Jugendhilfeausschusses vom 9. November 2000 obliegt die Entscheidung über die Durchführung von einzelnen Maßnahmen und die Festsetzung von Teilnahmeentgelten der Verwaltung im Rahmen der hiermit vorgelegten Planung.
Zur Information liegt der Jahresbericht für 2023 bei.
[1] Vgl. S.10 „Strategie für Inklusion und Vielfalt – Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps“ (2021): Europäische Kommission - https://erasmus-plus.ec.europa.eu/sites/default/files/2021-12/implementation-inclusion-diversity_apr21_de.pdf
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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112,9 kB
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