Rat und Stadtbezirksräte
Antrag (öffentlich) - 24-23156
Grunddaten
- Betreff:
-
Sanierung Gehweg in Verbindung mit Hochwasserschutz am Schwarzen Berg
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 0103 Referat Bezirksgeschäftsstellen
- Verantwortlich:
- CDU-Fraktion und SPD-Fraktion im Stadtbezirksrat 330
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 330 Nordstadt-Schunteraue
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Entscheidung
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29.02.2024
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Beschlussvorschlag
Beschluss:
Die Verwaltung wird gebeten, im Zuge der für dieses Jahr in Aussicht genommenen Sanierung des Geh- und Radweges am westlichen Ende der Siedlung Schwarzer Berg (in Nord-Süd-Richtung zwischen Hochhaus und Ölper See) auf Höhe der Reihenhauszeilen Am Schwarzen Berge 32 bis 35 einen Hochwasserschutz (z. B. aus Betonelementen (Winkelstützwand) wie beispielhaft als Skizze beigefügt mit zu verbauen.
Sachverhalt
Sachverhalt:
Nicht erst seit dem jüngsten Hochwasser ist in Höhe dieser Okerschleife das Wasser bis unmittelbar an den dortigen Gehweg angestiegen. Seit Weihnachten 2023 und bis heute führt die Oker kontinuierlich Hochwasser und durch die Strudel bildende erhöhte Fließgeschwindigkeit wird die Uferböschung am Prallhang dieser Mäanderschleife kontinuierlich angegriffen und (z.Z. noch moderat) abgetragen.
Der zu sanierende Gehweg ist ca. 1-2m vom Ufer entfernt, das erste Haus steht nur knapp 10m vom Ufer entfernt. Der aktuelle Wasserstand beträgt nur ca. 40 cm bis zum Wohnzimmerniveau im Erdgeschoss der dortigen, nicht unterkellerten Wohngebäude.
Betroffene Anwohner äußern den Vorschlag mit kostengünstigen Beton-Winkel-Elementen (ähnlich wie im Bereich der ehem. Jutespinnerei) niederschwellig einen kurzfristigen Schutz zu realisieren. Ein befahrbarer Deich (wie früher seitens der Verwaltung vorgeschlagen) oder eine aufwendige Spundwandkonstruktion wäre damit entbehrlich. Aufgrund der Wassersituation (vorgelagertes Stadtgebiet mit Ölper See und nachgelagerte Veltenhöfer Okerwiesen) dürfte auch künftig nicht mit Hochwasserwellen in Meterhöhen zu rechnen sein. Die Betonwinkel-Konstruktion von vielleicht 60cm Höhe könnte an eine bereits vorhandene Betonkonstruktion im nördlichen Bereich des insgesamt nur ca. 200m langen betroffenen in Rede stehenden Geländebereichs anschließen.
Mit diesem Vorschlag könnte kurzfristig und vergleichsweise kostengünstig ein bis auf weiteres ausreichender Hochwasserschutz an dieser Stelle realisiert werden.
gez. gez.
Frank-Peter Schild Jens Dietrich
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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6,8 MB
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