Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 24-22814

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Seit 2008 werden in Braunschweig immer mehr sogenannte Fahrradstraßen eingerichtet. Durch die Kennzeichnung als Fahrradstraße wird eine Fahrbahn primär dem Radverkehr zur Verfügung gestellt, wenn zu erwarten ist, dass der Radverkehr die vorherrschende Verkehrsart ist. KfZ-Verkehr ist zwar zulässig, jedoch nachrangig im Verkehrsverhalten. Das bedeutet zum Beispiel, dass Radfahrende nebeneinander fahren dürfen. Im westlichen Ringgebiet befindet sich eine von mehreren Fahrradstraßen in der Kreuzstraße. Im Abschnitt zwischen Altstadtring und Bürgerstraße wird die Straße intensiv durch Radfahrende genutzt, da dies eine der zentralen Routen zwischen Innenstadt und äußerem westlichen Ringgebiet ist. Es liegen eine Schule und eine Kita in unmittelbarer Nachbarschaft, sodass hier auch viele Elterntaxis zu beobachten sind. Leider kommt es in der Kreuzstraße immer wieder zu Konfliktsituationen zwischen Auto- und Radfahrenden. Der Grund hierfür ist, dass die Straße in beide Richtungen befahrbar ist, jedoch aufgrund der Parksituation im Prinzip nur einspurig ist. Das heißt, schon bei der frontalen Begegnung von einer radfahrenden Person mit einem Auto entsteht ein Konflikt, der nur zu bewältigen ist, indem der/die Radfahrende auf den Gehweg ausweicht. Ganz kompliziert wird es, wenn Lastenräder Autos begegnen. Es entsteht ein Teufelskreislauf, da Eltern aufgrund der angespannten Verkehrssituation ihre Kinder lieber mit dem Auto zur Kita oder Schule bringen, statt dem Fahrrad.

 

 

Vor diesem Hintergrund fragen die SPD-Fraktion und Michael Winter als Leiter der Fahrrad AG:

 

  1.                 

Sieht die Verwaltung Möglichkeiten, in der Kreuzstraße im Bereich Bürgerstraße/Ring   eine weitere Einbahnstraßenregelung wie im Bereich Kreuzstraße Abschnitt Goslarsche Straße/Bürgerstraße) umzusetzen?

 

  1.                 

Welche Möglichkeit sieht die Verwaltung, die Kreuzstraße im o.g. Bereich als Fahrradstraße sicherer zu gestalten wie z.B. durch die Schaffung von Haltebuchten?

 

 

  1.                 

Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung für die Schaffung von Haltepunkten für Elterntaxen im Umfeld der Grundschule Bürgerstraße und des Kindergarten Sankt Martini, um die Verkehrsbelastungen in der Kreuzstraße und Bürgerstraße zu reduzieren?

 

 

gez. Stefan Hillger, Fraktionsvorsitzender
 

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