Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage - 23-22624-01

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschluss:

Die Idee zur Einrichtung zusätzlicher Sitzgelegenheiten wird umgesetzt. Ergänzende Baum- und Strauchpflanzungen werden unter Berücksichtigung des „Vegetationsentwicklungs-konzepts Museumpark Braunschweig“ umgesetzt. Der Vorschlag zur Sicherung der Wege und Wegränder wird ebenfalls aufgegriffen.

Die Ideen für einen Trinkbrunnen, eine Kleinkunstbühne, einen Barfußpfad und die Einrichtung einer Fahrradservicestation sowie zusätzlicher Fahrradständer im Museumpark werden nicht weiterverfolgt.
 

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Auf Basis eines Ortstermins mit Vertretern des Stadtbezirksrates und dem Ideengeber Kreisverband Braunschweig-Salzgitter e.V. des DRK zu den Vorschlägen zur weiteren Gestaltung des Museumparks legt die Verwaltung folgende Begründung, ergänzend und weiterführend zur DS 23-22624, vor.

 

Zusätzliche Sitzgelegenheiten

Der Ideengeber brachte den Vorschlag zur Erweiterung des Sitz- und Aufenthaltsangebotes im Museumpark ein. Die Verwaltung erkennt diesen Bedarf an und wird bei einem weiteren Ortstermin mit Vertretern des DRK sowie Einwohnerinnen und Einwohnern mögliche Standorte im Museumpark und die Ausführung der Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten (Picknickkombinationen, kommunikationsfreundliche Ausrichtung, seniorengerechte und rollstuhltaugliche Sitzangebote) eruieren. Das entsprechende Konzept wird anschließend dem Stadtbezirksrat und dem Umwelt- und Grünflächenausschuss zur Kenntnis vorgelegt und umgesetzt.

 

Ergänzende Vegetation

Die Verwaltung stimmt zu, dass vereinzelt zusätzliche Pflanzungen möglich sind. Insbesondere im westlichen Teil des Parks in Richtung HAUM sollen weitere Baum- und Strauchpflanzungen umgesetzt werden. Die Standortauswahl erfolgt unter Berücksichtigung des „Vegetationsentwicklungskonzepts Museumpark Braunschweig“. Mit Bezug zu diesem Konzept ist eine Blühwiese, wie sie seitens des Ideengebers vorgeschlagen wird, nicht umsetzbar. Die Verwaltung betont jedoch, dass die Artenvielfalt im Museumpark aufgrund der vorhandenen Vegetation bereits gegeben ist.


Sicherung der Wege

Die Ausbesserung der Parkwege befindet sich bereits in der Arbeitsplanung und konnte aufgrund von unzureichenden Personalressourcen bisher noch nicht umgesetzt werden. Die Hangbefestigung im östlichen Bereich des Parks ist in der Durchführung.

 

Trinkbrunnen

Wie bereits in DS 23-22624 seitens der Verwaltung dargelegt wurde, erfordert die Errichtung eines Trinkbrunnens einen hohen finanziellen Aufwand, um den erforderlichen technischen und hygienischen Anforderungen Genüge zu leisten. Bereits im Rahmen eines Ratsauftrags zur Prüfung von Trinkwasserentnahmestellen wurden verschiedene Standorte hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit und Kosten begutachtet und u.a. der nahegelegene Herzogin-Anna-Amalia-Platz als Trinkbrunnenstandort als geeignet bewertet (s. DS 23-21565). Die Verwaltung nimmt daher Abstand von einem weiteren Trinkbrunnen im fußläufig entfernten Museumpark.

 

Kleinkunstbühne

Eine Kleinkunstbühne ist in der historischen Parkanlage aufgrund denkmalschutzrechtlicher Belange nicht umsetzbar. Innerhalb der Parkanlage stehen u.a. mit einer Plattform an der Nordseite des HAUM, dem Sitzrondell an der Platane und an einigen Wegaufweitungen verschiedene Orte für die niedrigschwellige Darbietung kleinkünstlerischen Könnens zur Verfügung. Außerhalb des Museumparks sind weitere Flächen für Kleinkunstaufführungen denkbar. Hier seien exemplarisch das Außengelände des Haeckelschen Gartenhauses im Theaterpark, die Bühne im Stadtpark und das Sitzrondell am Trinkbrunnen am Löwenwall genannt. Aber auch in allen anderen Park- und Grünanlagen ist – mehr oder weniger niedrigschwellig - Raum für Kleinkünstlerinnen und Kleinkünstler gegeben.  

 

Barfußpfad

Barfußpfade sind sehr wartungsintensiv und werden in der Regel nicht im öffentlich zugänglichen Raum angelegt, sondern auf verschließbarem Gelände und in Betreuungseinrichtungen (z.B. Kitas). Die Verwaltung sieht die Einhaltung der Verkehrssicherheit eines solchen Angebots im öffentlichen Raum aufgrund von Vandalismus und damit einhergehender Gesundheitsgefahren sehr kritisch und nimmt daher Abstand von der Umsetzung dieser Maßnahme.

 

Fahrradstation und zusätzliche Fahrradständer

Für die Einrichtung einer zusätzlichen Fahrradabstellanlage inkl. Fahrradservicestation auf der Fläche des HAUM hat der Ideengeber angeboten, Kontakt mit dem Land Niedersachsen als Eigentümerin der betreffenden Fläche aufzunehmen.

 

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