Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 24-23279
Grunddaten
- Betreff:
-
Suchterkrankungen bei Jugendlichen und Heranwachsenden
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- CDU-Fraktion im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Ausschuss für Soziales und Gesundheit
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zur Beantwortung
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13.03.2024
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Die weiterhin spürbaren Folgen der Coronakrise stellen unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen. Doch auch die Bewältigung der anderen großen Probleme unserer Zeit in Stadt und Land – u.a. eine hohe Inflation, Energiepreissteigerungen, die Flüchtlings- und Migrationssituation und Vereinsamung – erfordern erhebliche personelle sowie finanzielle Ressourcen. Die starke mediale und öffentliche Fokussierung auf diese Herausforderungen birgt das Risiko, dass andere Probleme im Bereich „Soziales und Gesundheit“ aus dem Blick geraten.
Dies betrifft insbesondere Jugendliche und Heranwachsende, die vor allem durch die von Corona verursachten Lockdowns hohen seelischen Belastungen ausgesetzt waren. Bereits zu Beginn der Coronakrise hatte der damalige Gesundheitsminister Jens Spahn über die Folgen dieser einmaligen Pandemie gesagt: „Wir werden einander viel verzeihen müssen.“
Natürlich ist es in der Rückschau immer einfach, ein hartes Urteil über Entscheidungen der Vergangenheit zu treffen. Und sicherlich wären mit dem Wissen von heute manche – vielleicht sogar viele – Entwicklungen anders eingeschätzt worden. Es bleibt allerdings festzuhalten, dass sich die Verantwortlichen in den Behörden und Regierungen ihre Entscheidungen nicht einfach gemacht und diese stetig abgewogen haben. Es bleibt allerdings ebenso festzuhalten, dass gerade die Generation der Jugendlichen und Heranwachsenden durch die Belastungen der Lockdowns besonders vulnerabel ist – beispielsweise für Drogenkonsum und andere Suchterkrankungen. Im Rahmen dieser Anfrage soll der Drogenkonsum näher beleuchtet werden.
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:
1. Hat die Verwaltung Erkenntnisse darüber, wie sich der Drogenkonsum in den vergangenen 20 Jahren in Braunschweig entwickelt hat?
2. Welche Hinweise auf Drogenkonsum bzw. -verkauf, etwa im Umfeld von Braunschweiger Schulen, in der Clubszene und in Parks, hat die Stadtverwaltung?
3. Welche Informationsangebote und -veranstaltungen von der Stadtverwaltung gibt es an Schulen und in Jugendtreffs zur Suchtprävention im Allgemeinen und zur Drogenprävention im Speziellen?
