Rat und Stadtbezirksräte
Stellungnahme - 24-23374-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Vorläufiger Jahresabschluss 2023
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- 20 Fachbereich Finanzen
- Verantwortlich:
- Geiger
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Ausschuss für Finanzen, Personal und Digitalisierung
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zur Kenntnis
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02.04.2024
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Zu der Anfrage der SPD-Fraktion vom 20.03.2024 (DS 24-23374) nimmt die Verwaltung mit den folgenden Ausführungen zusammenfassend zu den Fragen Stellung:
Für das Haushaltsjahr 2023 wurde im Ergebnishaushalt ein Fehlbetrag in Höhe von rd. 64,3 Mio. € geplant. Nach derzeitigem Stand ist im vorläufigen Jahresabschluss 2023 von einem Fehlbetrag in Höhe von rd. 15 Mio. € auszugehen. Die Abweichung in Höhe von rd. 49,3 Mio. € ist vorrangig auf folgende Positionen zurückzuführen:
Auf der Ertragsseite:
Teilhaushalt Allgemeine Finanzwirtschaft
- Mehrertrag Gewerbesteuer - netto rd. 10,0 Mio. €
- Mindererträge übrige Steuern (Grund-, Einkommen-, Umsatzsteuer) rd. -5,1 Mio. €
- Mindererträge Kommunaler Finanzausgleich rd. - 8,2 Mio. €
Teilhaushalt Fachbereich Soziales und Gesundheit
- Mehrerträge Erstattungen vom Land für Sozialleistungen rd. 12,0 Mio. €
Auf der Aufwandsseite:
Teilhaushalt Allgemeine Finanzwirtschaft
- Minderaufwand Deckungsreserve Sachaufwendungen rd. 10,0 Mio. €
Teilhaushalt Fachbereich Finanzen
- Mehraufwand Verlustausgleiche Gesellschaften rd. -12,4 Mio. €
Diverse Teilhaushalte
- Mehraufwand Personalkosten (lt. Hochrechnung des FB 10) rd. -0,3 Mio. €
- Minderaufwand bei verschiedenen Haushaltspositionen (u.a. IM) rd. 43,3 Mio. €
Gesamt Ergebnisveränderung rd. 49,3 Mio. €
Entsprechendes ergibt sich im Finanzhaushalt: Der Bestand an Zahlungsmitteln liegt mit rd. 246,8 Mio. € um rd. 144,9 Mio. € höher als der geplante Ansatz (101,9 Mio. €).
Für den Finanzhaushalt aus laufender Verwaltungstätigkeit wurde ein Saldo von
- 33,9 Mio. € eingeplant. Aus dem vorläufigen Jahresergebnis 2023 ergibt sich ein Saldo von rd. + 22 Mio. €. Die Abweichung in Höhe von rd. 55,9 Mio. € ergibt sich zum überwiegenden Teil aus den Abweichungen des Ergebnishaushaltes. Die weiteren Abweichungen in Höhe von rd. 6,6 Mio. € ergeben sich aus Unterschieden bei der Periodenzuordnung zwischen Erträgen/Aufwendungen und Einzahlungen/Auszahlungen.
