Rat und Stadtbezirksräte
Mitteilung - 24-23650
Grunddaten
- Betreff:
-
Bezirkssportanlage Melverode - Kleinkaliberstand
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 0670 Sportreferat
- Beteiligt:
- 65 Fachbereich Gebäudemanagement
- Verantwortlich:
- Herlitschke
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Sportausschuss
|
zur Kenntnis
|
|
|
|
26.04.2024
|
Sachverhalt
Sachverhalt:
Im Sportausschuss vom 15.03.2024 wurde für die nächste Sportausschusssitzung um die Vorlage einer Mitteilung über die finanziellen Aufwendungen für die geschätzten Mehrkosten des Erhalts des Kleinkaliber-Schießstandes auf der Bezirkssportanlage Melverode gebeten.
Hierbei wurde zunächst der Neubau einer Kleinkaliber-Schießanlage einschließlich Abbruch der vorhandenen Kleinkaliber-Schießanlage (50 m unterirdisch) betrachtet.
Neben dem Abbruch und inklusive der Entsorgung der bestehenden Anlage wurde eine Erneuerung in Massivbauweise analog des Kleinkaliber-Schießstands in Rüningen, d.h. mit einer Bodenplatte, Massivbauwänden und einer Stahlbetondecke, betrachtet, die 4 Schießplätze beinhaltet. Die erforderliche Baulänge beträgt ca. 55 bis 60 m. Der Geschossfang wird dabei innerhalb der neuen Anlage platziert. Diese Bauweise ermöglicht den Einbau einer elektronischen Trefferanlage, die in der Kostenberechnung enthalten ist.
Die Baukostenschätzung ergibt eine Summe in Höhe von 1,1 Mio. Euro brutto. Die angegebene Summe ist eine grobe Kostenermittlung und basiert auf Angaben gemäß des Baukostenindex.
Aufbauend auf dieser Kostenschätzung wird alternativ eine zweite Variante in den Blick genommen. Hierbei wird nur der im Rahmen der Baumaßnahme abgetrennte Bereich der bestehenden Kleinkaliberschießröhren (ca. 5 m ab der Gebäudekante inkl. Umarbeitungen direkt am Gebäude) und die Erneuerung des abgängigen Geschossfangs am Ende der Röhren erneuert.
Bei dieser Variante ergibt sich eine grobe Kostenermittlung in Höhe von ca. 285.000 € brutto. Da der Baubereich hierfür erst in der Baumaßnahme der Ringdrainage geöffnet wird, ist vorab allerdings keine exakte Aussage möglich.
Aus Sicht der Verwaltung wird die Wiederherstellung bzw. der Neubau der Kleinkaliber-Schießröhren als unwirtschaftlich betrachtet.
