Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage - 24-23571

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschluss:


„Der Neugestaltung bzw. Grunderneuerung des  Spielplatzes Jasminweg wird auf der Grund-lage des als Anlage beigefügten Entwurfsplans zugestimmt.“
 

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

Beim Spielplatz Jasminweg handelt es sich um einen in den 1960er Jahren errichteten Spielplatz, der mit einem veralteten und nur noch rudimentär vorhandenen Spielangebot den heutigen Anforderungen an einen modernen Spielplatz mit einer vielfältigen Nutzungsbreite nicht mehr entspricht. Die Spielgeräte entsprechen in keiner Weise mehr den derzeitig gültigen Normen für Spielgeräte und genießen derzeit nur noch Bestandsschutz, sind komplett abgeschrieben, zum Großteil abgängig und für die Demontage eingeplant. Eine zeitnahe Grunderneuerung der Spielflächenstruktur und die Neuschaffung von verloren gegangenen Spielangeboten ist dringend erforderlich.

 

Mit der Grunderneuerung soll ein Spielraum mit altersgerechten Spielmöglichkeiten sowie einer entsprechenden Zonierung und einem Leitthema geschaffen werden.

 

Als Grundlage für die Neugestaltung dienten die Ergebnisse der Kinderbeteiligung, die am 26.04.2022 stattfand und an der sich zwischen 20 und 30 Kinder im Alter von 4-13 Jahren beteiligten. Die Gestaltung und Auswahl der Spielelemente orientierte sich hauptsächlich an den Wünschen der Kinder, die im Rahmen des Beteiligungsverfahrens geäußert wurden und von der Verwaltung als realisierbar eingestuft wurden

 

- Seilbahn

- Klettermöglichkeiten,

- Rutsche

- Schaukel.

 

Geplante Gestaltung des Spielplatzes

 

Der vorliegende Entwurf (s. Anlage) sieht für die Neugestaltung des Spielplatzes Jasminweg folgende Planungsansätze vor:

 

Der Spielplatz liegt am Rande des Ortsteils Thune in einer Sackgasse, direkt angrenzend an landwirtschaftlich genutzte Felder. Die Umgebung wird auch im Leitthema „Landwirtschaft“ für den neugestalteten Spielplatz Jasminweg aufgegriffen. Die Geräte sind zum Großteil aus Holz gefertigt. Als wiederkehrendes Motiv finden sich Hühner sowie Blumen an und auf den Geräten wieder. Der Spielplatz erhält drei Teilbereiche für unterschiedliche Nutzungsintensitäten. Im östlichen Bereich wird der Kleinkinder- sowie Aufenthaltsbereich angelegt, im nördlichen Bereich werden Spielangebote für ältere Kinder installiert und im westlichen Bereich ein Bolz-feld mit Toren angelegt.

 

Der Kleinkindbereich erhält eine Sandkiste mit integriertem Sandspielgerät und ein Spielhaus mit Hahnmotiv. Hier können jüngere Kinder haptische Erfahrungen mit Sand erhalten und in Rollenspielen ihre sozialen Kompetenzen stärken. Zusätzlich werden zwei Bänke aufgestellt, um den Begleitpersonen Sitzgelegenheiten zur Verfügung zu stellen. Die vorhandene Baumgruppe sorgt hier für ausreichend Schatten.

 

Im nördlichen Bereich werden eine Seilbahn, eine Kombi Nestschaukel und ein Kombi Kletter-gerät in einer Holzhackschnitzelfläche installiert. Dies Spielangebot richtet sich vor allem an ältere Kinder. Das zentrale Großspielgerät ist als Traktor mit Anhänger konzipiert, der zum Beklettern und Rutschen einlädt und sich für Rollenspiele eignet. Die Seilbahn war ein zentraler Wunsch der Kinderbeteiligung und bietet auf 20 m ein Bewegungsangebot für die Nutzerinnen und Nutzer. Zudem ist eine inklusive Nestschaukel und eine Einzelschaukel in dem Bereich vorgesehen.

 

Nord-Östlich wird eine Bank fest installiert. Durch die vorhandenen Bäume und Sträucher wird auch hier zu unterschiedlichen Tageszeiten eine teilweise Beschattung erreicht.

 

Um auch dem Wunsch nach einer Bolzfläche weiterhin gerecht zu werden, werden im westlichen Bereich zwei Tore installiert. Da von Süd-West nach Nord-Ost verläuft eine Fern-Gasleitung verläuft, ist dieser Bereich zwingend von festen Einbauten freizuhalten, kann aber als Bolz- und Freifläche genutzt werden.

 

Umlaufend um den Spielplatz wird neuer Maschendrahtzaun als Einfriedung gesetzt. Natürlich werden im Zugangsbereich auch Fahrradständer und ein Abfallbehälter installiert.

 

Die Entwurfsplanung lag dem Fachbereich Kinder, Jugend und Familie sowie dem Behindertenbeirat zur Abstimmung vor.

 

Die Kostenschätzung für die Umsetzung der Neuplanung beträgt rund 162.000 € brutto.

 

Finanzmittel stehen im Teilhaushalt des Fachbereiches Stadtgrün in ausreichender Höhe zur Verfügung.

 

Nach erfolgtem Beschluss durch den Stadtbezirksrat kann das Ausschreibungs- und Vergabe-verfahren starten. In Abhängigkeit der vergaberechtlich vorgeschriebenen Fristen sowie der gegenwärtigen Lieferzeiten der geplanten Geräte kann mit einer Umsetzung der Maßnahme voraussichtlich frühestens ab dem 3. Quartal 2024 gerechnet werden.

 

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Anlagen

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