Rat und Stadtbezirksräte
Mitteilung - 24-23751
Grunddaten
- Betreff:
-
Sandkasten am Spielplatz Osterbeek
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 67 Fachbereich Stadtgrün und Sport
- Verantwortlich:
- Loose
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 222 Südwest
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zur Kenntnis
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21.05.2024
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Zu Beginn des Jahres 2024 wurde das abgängige Spielgerät auf dem Spielplatz Osterbeek durch ein zeitgemäßes Spielgerät ersetzt. Dieses eröffnet neue Spielmöglichkeiten für die Kinder in Broitzem. Im Nachgang gab es Nachfragen seitens einiger Bürgerinnen und Bürger an die Fachverwaltung, da im Zuge des Spielgerätetausches auch der Fallschutzsand durch Holzhackschnitzel ersetzt wurde und damit kein Sandspiel für jüngere Kinder mehr möglich ist.
Dazu teilt die Verwaltung mit, dass sich die Stadt Braunschweig vor einiger Zeit dazu entschieden hat, grundsätzlich Holzhackschnitzel als Fallschutzmaterial anstelle von Fallschutzsand zu verwenden. Diese Entscheidung wurde vor allem aus Gründen der Nachhaltigkeit getroffen: Sand ist eine endliche Ressource und ein immer knapper werdender, stark nachgefragter Baustoff. Das spiegelt sich u.a. in steigenden Kosten wieder. Weiterhin eignen sich Holzhackschnitzel sehr gut als Fallschutzmaterial, da ihre Dämmwirkung deutlich besser und dadurch ein höherer Schutz gegeben ist als beim Fallschutzsand. Weiterhin wird bei Erneuerungsmaßnahmen auf Spielplätzen auf eine inklusive Gestaltung geachtet. Fallschutzflächen aus Holzhackschnitzel sind für mobilitätseingeschränkte Personen leichter zugänglich, so dass z.B. auch rollstuhlfahrende Kinder die Spielgeräte nutzen können und so inklusives Spiel möglich ist. Sandflächen sollen jedoch generell dort erhalten bleiben, wo Sandspielgeräte vorhanden bzw. vorgesehen sind. Auch Buddelbereiche werden weiterhin mit Spielsand ausgestattet.
Im Fall des Spielplatzes Osterbeek hat die Verwaltung auf Wunsch der Anwohnerinnen und Anwohner geprüft, ob es möglich ist, zusätzlich einen kleinen Buddelsandbereich zu realisieren. Dies wäre umsetzbar, bedeutet jedoch den Abbau und ggf. Versetzung der vorhandenen Tischtennisplatte an andere Stelle. Da Tischtennisplatten im Allgemeinen als Jugendspielangebot gelten, würde die Versetzung aus planerischer Sicht unschädlich sein. Die Tischtennisplatte könnte ggf. auf den nahegelegenen Bolzplatz Kruckweg (Festwiese) versetzt werden.
