Rat und Stadtbezirksräte
Mitteilung - 24-23772
Grunddaten
- Betreff:
-
Braunschweiger Leichtathletik Indoor Trainingsstützpunkt auf der Bezirkssportanlage Rüningen
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 0670 Sportreferat
- Beteiligt:
- 65 Fachbereich Gebäudemanagement
- Verantwortlich:
- Herlitschke
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Sportausschuss
|
zur Kenntnis
|
|
|
|
05.06.2024
|
Sachverhalt
Sachverhalt:
Nach Vorberatung im Sportausschuss am 05. September 2023 sowie Beschluss des Verwaltungsausschusses vom 12. September 2023 (Ds. 23-22039) hat die Verwaltung für den Bau eines Leichtathletik Indoor Trainingsstützpunkts (bisher „Laufschlauch/Sprintschlauch/Sprinttunnel“ genannt) nach der sportfachlichen Bedarfsanalyse in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Leichtathletik Verband Kreis Braunschweig e.V. (NLV) ein Raumprogramm erstellt.
Dazu wurden im Vorfeld u.a. der Laufschlauch Wolfsburg besichtigt sowie sportfachliche und bautechnische Erkenntnisse aus dem Bau der Leichtathletik-Trainingshalle Neuwied berücksichtigt. So werden durch die Leichtathletikgemeinschaft Rhein-Wied, als Betreiber der dortigen Leichtathletikhalle, u. a. mindestens 75 bis 80 m Laufbahnen empfohlen, um ein Verletzungsrisiko für Athletinnen und Athleten zu minimieren.
In Abstimmung mit dem NLV wurden zudem konkrete leichtathletische Bedarfe analysiert und geprüft.
Der Leichtathletik Indoor Trainingsstützpunkt soll sich sowohl für den Breiten- als auch für den Leistungssport für das Training, insbesondere bei Schlechtwetter und in den Wintermonaten, eignen. Auf der Basis von fast 25.000 Schülerinnen und Schülern sowie rd. 2000 Leichtathletiktreibenden in 16 Vereinen in Braunschweig wird eine Anzahl an potenziellen Nutzenden von ca. 500 – 600 Personen erwartet, die sowohl Schulsportgruppen als auch Nutzende des Vereins- und Spitzensports umfasst.
In der Planung wird eine 100 x 16 m (bzw. 100 x 13 m im Mittelbereich) große Stahl-Systebauhalle mit gedämmten Wandelementen als Sandwichkonstruktion, sechs Laufbahnen sowie eine Weitsprung- und eine Hochsprunganlage vorgesehen. Eine Aussparung (ca. 54 m x 3 m) auf der dem Sportplatz zugewandten Seite schafft Raum für den späteren möglichen Bau einer zusätzlichen Sportplatztribüne. Auf der Stahlhalle soll zudem eine PV-Anlage mit Speicher zur Stromerzeugung installiert werden. Dadurch wird eine elektrische Beheizung ermöglicht, wobei die solare Leistung in den Wintermonaten einen zusätzlichen Energiezukauf sehr wahrscheinlich macht.
Eine entsprechende ausführliche Projektbeschreibung, in der seitens des NLV die Ergebnisse zusammenstellt wurden, befindet sich im Anhang.
Im Rahmen des weiteren Verfahrens wurde abweichend von der Projektbeschreibung eine Beheizung der Anlage auf maximal 12 Grad betrachtet, da somit kostenintensive Anforderungen aus dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) nicht zu berücksichtigen sind.
Bei extremen Starkregenereignissen kann es aufgrund der Grundstückslage zu Wassereintritten kommen, da es vor Ort Überstauungen geben kann. Zudem kann erst in einem Baugenehmigungsverfahren abschließend beurteilt werden, ob und wie sich die Lage des Baufeldes im bis auf das Grundstück reichenden, förmlich ausgewiesenen Überschwemmungsgebiet als bauhinderlich erweist.
Die Kosten inkl. Baunebenkosten belaufen sich aktuell auf ca. 3,86 Mio € (siehe Kostenrahmen in der Anlage). Die angegebene Summe ist eine grobe Kostenermittlung über die Planung und Betreuung der Maßnahmen.
Haushaltsmittel für den Bau der o. g. Leichtathletikinfrastruktur stehen im Entwurf des Haushaltsplans 2025/26 nicht zur Verfügung.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
513,4 kB
|
|||
|
2
|
(wie Dokument)
|
187 kB
|
|||
|
3
|
(wie Dokument)
|
923,3 kB
|
