Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 24-23828
Grunddaten
- Betreff:
-
Auswirkungen der Schließung der Landessammelstelle Niedersachsen / Leese
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0103 Referat Bezirksgeschäftsstellen
- Verantwortlich:
- CDU/FDP-Gruppe im Stadtbezirksrat 322
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 322 Nördliche Schunter-/Okeraue
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zur Beantwortung
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04.06.2024
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20.08.2024
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Auswirkungen der Schließung der Landessammelstelle Niedersachsen / Leese
Die Landessammelstelle bzw. das Zwischenlager für schwachradioaktive Abfälle in Leese wird von der Firma Eckert & Ziegler Nuclitec GmbH (EZN) im Auftrag des Landes Niedersachsen betrieben. Da der Pachtvertrag mit der Raiffeisen-Genossenschaft im Jahr 2030 ausläuft und nicht verlängert wird, ist dieses Zwischenlager ab 2028 zu räumen, zu dekontaminieren und bis 2030 zu schließen.
Besorgte Bürger, u.a. die Bürgerinitiative Strahlenschutz (BISS), befürchten dadurch insofern Auswirkungen auf den Betrieb von EZN in Braunschweig, als dass ein Teil der in Leese lagernden Fässer hierher verbracht werden könnte, weil andere Zwischenlagerkapazitäten in Niedersachsen fehlen.
Vor diesem Hintergrund fragen wir:
1. Wie viele Gebinde sind von der anstehenden Räumung in Leese zu welchem Zeitpunkt betroffen?
2. Wie viele der betroffenen Gebinde sollen nach Braunschweig kommen und würden das radioaktive Abfallvolumen auf dem Gelände von EZN erhöhen?
3. Wie viele der ggf. nach Braunschweig verbrachten Gebinde sollen auf dem Gelände von EZN in Braunschweig verbleiben, bis entsprechende Zwischenlagerkapazitäten vom Land Niedersachsen zur Verfügung gestellt werden?
gez. Heidemarie Mundlos, Reiner Knoll
