Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 24-24035

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Sachverhalt

Sachverhalt:


Im Westlichen Ringgebiet ploppen immer wieder Hotspots für „Trinker“ auf. Ist das Ordnungsamt gezielt an diesen Hotspots unterwegs, lassen sich die „Trinker“ verdrängen und suchen sich neue Treffpunkte. Amalienplatz, Brüdernfriedhof, Frankfurter Platz – beliebt sind meist attraktive Orte in Supermarkt- oder Kiosknähe mit ausreichend Sitzgelegenheiten. Problematisch wird die Situation, wenn die „Trinker“ die Ruhe der Anwohnenden stören oder kaputte Glasflaschen hinterlassen, die eine Gefahr für spielende Kinder darstellen. Aus attraktiven öffentlichen Aufenthaltsräumen entstehen so Meidungsräume im Viertel, die sich zu Angsträumen entwickeln können. Vor dem Hintergrund der Annahme, dass beispielsweise ein Alkoholverbot oder auch ein verstärkter Einsatz von Ordnungshütern das Problem der „Trinkertreffs“ nicht beseitigt, sondern lediglich verlagert, fragen wir die Verwaltung:

 

 

1. Welche erfolgreichen Konzepte sind der Verwaltung (z.B. aus anderen Kommunen) bekannt, um Menschen von „Trinkertreffs“ zu helfen, statt sie fortzujagen?

 

2. Welche Strategien des Konflikt- und Platzmanagements sind der Verwaltung bekannt, damit öffentliche Räume nicht von einzelnen Gruppen erobert werden, sondern allen Menschen zur Verfügung stehen?

 

3. Sieht die Verwaltung konkret im Westlichen Ringgebiet den besonderen Bedarf, langfristig Konzepte zu entwickeln, mit denen der Entstehung von „Trinkertreffs“ begegnet werden kann?

 

 

 

 

Gez. Stefan Hillger, Fraktionsvorsitzender

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