Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Stellungnahme - 24-24137-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Zur Anfrage Drs. Nr. 24-24137 vom 06.08.2024 der Fraktion Bündnis 90 - DIE GRÜNEN im Rat der Stadt wird wie folgt Stellung genommen:

 

Die Sanierung und der Ausbau des Kulturpunkt West (KPW) sind seit 2019 Teil des Förderprogramms „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ im Fördergebiet „Soziale Stadt - Donauviertel“. Ehedem erhielt die Stadt Braunschweig 2,6 Mio. Euro Fördermittel vom Land für die Sanierungsmaßnahme. Die Sanierung des KPW wird im kommenden Jahr zum Abschluss kommen. Neben der Sanierung wird der KPW um Gebäudeteile erweitert, die bisher vom „Kinder- und Teeny-Klub (KTK) Weiße Rose“ genutzt wurden und ebenfalls einer Renovierung unterzogen werden mussten. Neben der Erweiterung des Keller- und Obergeschosses wird auch der Außenbereich neugestaltet und entwickelt den KPW mit verbessertem Zugang sowie erweiterten Flächen und Angeboten zu einem noch relevanteren und wichtigeren (sozio-)kulturellen Knotenpunkt im Donauviertel und in der Weststadt.

 

Auf die Anfrage antwortet die Verwaltung wie folgt:

 

Zu 1.:

Mit der Sanierung des KPW wird das Raumangebot erweitert. Die Anzahl nutzbarer Räume erhöht sich von 6 auf 13 Räume. Die Nutzfläche lag bisher bei 411 Quadratmetern. Nach der Sanierung werden es 664 Quadratmeter zzgl. Nebenflächen sein.

 

Zu 2.:

Der KPW ist die größte soziokulturelle Einrichtung der Weststadt sowie ein wichtiger Bestandteil der soziokulturellen Infrastruktur der Stadt Braunschweig. Der seit 1988 bestehende KPW steht explizit allen sozialen Gruppen, Vereinen und Organisationen sowie Privatpersonen zur Anmietung zur Verfügung. Hinzu kommen Eigenveranstaltungen des KPW, die mit der Zielsetzung verbunden sind, möglichst alle Nutzergruppen anzusprechen bzw. relevante Schwerpunktthemen der soziokulturellen Stadtteilarbeit zu bearbeiten. Durch die Erweiterung des Raumangebots ergeben sich weitere Nutzungsoptionen, z.B. für kulturelle, integrative und sozialpädagogische Angebote. Entsprechende Kurse und Workshops werden das bestehende Angebot sinnvoll und umfassend ergänzen. Beispielhaft benannt werden können Angebote zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe oder Tanz- und Musikangebote für Kinder und Jugendliche.

Ergänzend dazu soll es zukünftig auch Beratungsräume für beispielsweise das Jobcenter, den Stadtteile ohne Partnergewalt e.V. oder die Erziehungsberatungsstelle geben.

 

Zu 3.:

Die Verwaltung verweist darauf, dass das verwaltungsinterne Planungsverfahren zum Doppelhaushalt 2025/2026 noch nicht final abgeschlossen ist.

Eine inhaltliche Beantwortung der Anfrage soll daher im Rahmen der Ausschussitzung für Kultur und Wissenschaft zur Vorberatung des Doppelhaushalts 2025/2026 am 2. Okotber 2024 erfolgen.  
 

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