Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 24-24163

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Sachverhalt

Sachverhalt:
Das heimische Jakobskreuzkraut (Jacobaea vulgaris) ist zwar eine für Insekten wertvolle Raupenfutter- und Nektarpflanze, für Pferde, Rinder, Schafe und Ziegen ist es jedoch wegen der enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide stark giftig. Es wächst auf Weiden, Wiesen, an Straßenrändern und -böschungen. Aufgrund der Giftigkeit und Gefährlichkeit gerade in Form von Heu oder Silage sorgen sich viele Tierhalter um ihre Tiere und versuchen, das Kraut zu bekämpfen. Ein Weg kann der Einsatz des Jakobskrautbären/Blutbären (Tyria jacobaeae) und des Flohkäfers (Alticini) sein. Die Larven des Falters ernähren sich von den Pflanzen und verhindern so die Ausbreitung; der Flohkäfer legt seine Eier im Boden rund um die Pflanze ab, so dass die Wurzeln geschädigt werden.
(vgl. https://www.deutschlandfunkkultur.de/kampf-gegen-das-jakobskreuzkraut-eine-raupe-als-100.html, https://www.news38.de/niedersachsen/article300401878/wetter-niedersachsen-jakobskreuzkraut-giftig-news.html)

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:

1. Hat die Stadt Kenntnis von Beständen von Jakobskreuzkraut auf städtischem Grund?
2. Inwieweit stellen diese konkreten Bestände durch ihre Nähe zu Weiden und Heuwiesen eine Gefahr dar?
3. Wie bewertet die Verwaltung die oben genannten und eventuelle weitere Maßnahmen, um die Ausbreitung des Jakobskreuzkrauts zu verhindern?  

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