Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Stellungnahme - 24-24068-01

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

Zur Anfrage der FDP-Fraktion vom 31. Juli 2024 (DS 24-24068) nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:


Zu Frage 1:

 

r die Erzieherweiterbildung gibt es in den städtischen Kindertagesstätten kein festes Kontingent an Ausbildungsplätzen. Soweit es umsetzbar ist, wird allen interessierten und geeigneten Mitarbeitenden der Stadt die Möglichkeit zur Weiterqualifizierung eröffnet.

 

Bisher galt das Angebot für die berufsbegleitende Weiterbildung lediglich für bereits beschäftigte Personen der Stadt intern. In diesem Jahr wurde erstmals ein externes Verfahren eröffnet. Auch hier wurde im Vorfeld keine Grenze an Plätzen gesetzt, da dies abhängig von den Kapazitäten innerhalb der Einrichtungen ist.

 

Zu Frage 2:

 

Die Teilnahme an der Weiterbildung variiert jährlich. Zu Beginn des Ausbildungsjahres 2020 starteten zehn Mitarbeitende; 2021 wiederum nur eine Mitarbeiterin und 2022 insgesamt sechs Personen. 2023 waren es acht Mitarbeitende und in diesem Jahr haben 12 Mitarbeitende mit der Weiterqualifizierung gestartet. Für das externe Verfahren gab es lediglich drei Bewerbungen. Hiervon startet zum neuen Schuljahr eine Person.

 

Der hohe Anstieg in diesem Jahr ist u. a. dadurch zu erklären, dass die Stadt Braunschweig seit 2022 die berufsbegleitende Qualifizierung zur pädagogischen Sozialassistenz anbietet. Hierbei werden die Mitarbeitenden als Beschäftigte befristet für die Dauer der Qualifizierung eingestellt und r die Zeiten des Unterrichts an der Fachschule von der Arbeit freigestellt. Dies ist besonders für Quereinsteiger interessant. Die Qualifizierung wird allerdings nicht in Teilzeit, sondern in Vollzeit absolviert und kann in den meisten Fällen auf Grund einer vorangegangenen Berufsausbildung auf ein Jahr verkürzt werden. Ein Teil der Mitarbeitenden aus der Qualifizierung tritt gleich im Anschluss an diese Ausbildung die Erzieherweiterbildung an.

 

Zu Frage 3:

 

Da die Erzieherweiterbildung in diesem Jahr das erste Mal extern geöffnet wurde, erfolgte hier die öffentliche Ausschreibung über die gewohnten Kommunikationskanäle der Stadt für Stellenausschreibungen.

 

Erfahrungsgemäß ist die Erzieherweiterbildung in Teilzeit weniger attraktiv für Personen, falls sie nicht bereits als Sozialassistenten in einem Beschäftigungsverhältnis stehen und diese über den Arbeitgeber absolvieren können. Personen, die diesen Berufszweig als ersten Bildungsweg wählen, absolvieren meist zwei oder ein Jahr die Ausbildung zur dagogischen Sozialassistenz und gleich im Anschluss die Vollzeitausbildung Erzieher/in, da diese nur zwei Jahre dauert.

 

Die berufsbegleitende Qualifizierung zur pädagogischen Sozialassistenz ist der erste Schritt und ermöglicht, wie bereits weiter oben beschrieben, besonders Personen im zweiten Bildungsweg den Einstieg in die pädagogische Arbeit. Um über die Möglichkeiten bei der Stadt zu informieren, wurde hierfür eigens ein Internetauftritt in der Rubrik der Ausbildungsberufe bei der Stadt erstellt: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/stellen_praktikum/ausbildung-sozialassistent-in.php.

 

Des Weiteren informieren die Kolleginnen und Kollegen der Personalwirtschaft auf Messen o. Ä. über die glichkeiten bei der Stadt. In diesem Jahr waren Vertreter der Stadt zudem auf dem Vocatium in Wolfenbüttel und Braunschweig vertreten, einer Messe für Schülerinnen und Schüler aus der Region. Somit wird aktuell in der Kommunikation nach außen vermehrt auf den ersten Baustein der Ausbildung gesetzt.


 

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