Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 24-24236

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Sachverhalt

Sachverhalt:
Der Brandeinsatz am 16. April dieses Jahres am Schöppenstedter Turm war sicherlich nicht nur der größte Einsatz in der jüngeren Geschichte der Feuerwehr Braunschweig, sondern auch der gefährlichste. Es ist dem hohen Ausbildungsniveau innerhalb der Feuerwehr Braunschweig zu verdanken, dass es nur zu geringeren Verletzungen gekommen ist. Und dennoch sind die eindringlichen Schilderungen des Leitenden Branddirektors Torge Malchau im Rahmen der letzten Sitzung des Ausschusses für Feuerwehr, Katastrophenschutz und Ordnung (AFKO) in Erinnerung geblieben.

Eine Einsatznachbesprechung ist obligatorisch, vor allem nach solchen mit hohen Gefährdungen für Mensch und Umwelt. Und auch wenn dieser Einsatz sicherlich seinesgleichen sucht und die Stadt Braunschweig (hoffentlich) von einem ähnlichen Ereignis verschont bleibt, wurden bestimmt Erkenntnisse gewonnen, die bei zukünftigen Schadensereignissen in die Lagebeurteilung einfließen werden.

Darüber hinaus wurde im AFKO am 24. April berichtet, dass zwar der größte anzunehmende Verlust neben dem von Menschenleben – nämlich der neuesten Drehleiter – verhindert werden konnte, es aber zu zahlreichen Beschädigungen gekommen ist. So waren auf Fotos unter anderem eine verbrannte Wärmebildkamera sowie zerstörte Atemschutzgeräte zu erkennen. Auch musste im Nachgang festgestellt werden, dass zahlreiche Einsatzbekleidung unbrauchbar geworden war. Zu diesen Beschädigungen konnte im Rahmen der Sitzung im April noch keine Aussage dahingehend getroffen werden, auf welche Höhe diese sich belaufen und aus welchem Budget die Wiederbeschaffung erfolgt.

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:

1. Welche (einsatztaktischen) Erkenntnisse hat die Feuerwehr Braunschweig aus dem Großbrand am Schöppenstedter Turm gezogen?

2. Welche Schäden sind entstanden?

3. Aus welchem Budget sind diese beglichen worden?  

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