Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Antrag (öffentlich) - 24-24241

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Die Verwaltung wird gebeten, in die Tagesordnung für die nächste Sitzung des Ausschusses für Planung und Hochbau am 04. September 2024 gemäß § 49 Abs. 2 der Geschäftsordnung den Punkt „Nachhaltiges Regenwassermanagement“ aufzunehmen und über den aktuellen Sachstand zu informieren.

Die folgenden Punkte sollen dabei schwerpunktmäßig beleuchtet werden:

1. Was versteht die Verwaltung unter dem Begriff nachhaltiges Regenwassermanagement und welche Ziele und Strategien verfolgt die Verwaltung dabei?

2. Wie wird das Thema Regenwassermanagement/Schwammstadt in neuen Bauleitplänen systematisch bearbeitet? Wie steht die Verwaltung in diesem Zusammenhang zum Werkzeug des Wasserwirtschaftlichen Begleitplans?

3. Welche Lösungsansätze zum nachhaltigen Regenwassermanagement werden zurzeit von der Verwaltung verfolgt bei neuen Projekten und Quartieren im Bestand? Welche Rolle spielt dabei die Verhinderung von Schäden infolge von Starkregen- oder Dauerregenereignissen?

4. Gibt es bereits erfolgreich umgesetzte Fallbeispiele in der Stadt?

5. Inwieweit werden Aspekte des nachhaltigen Regenwassermanagements in der Leitlinie Klimagerechte Bauleitplanung berücksichtigt und mit welchem Ergebnis?  

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Sachverhalt

Sachverhalt:
Angesichts der sich verschärfenden Herausforderungen durch den Klimawandel, dem zunehmenden Urbanisierungsdruck und den damit verbundenen Veränderungen im Wasserhaushalt unserer Stadt ist es erforderlich, innovative Ansätze zum städtischen Wassermanagement zu verfolgen. Das Schwammstadtprinzip, das die Rückhaltung und Versickerung von Regenwasser fördert, bietet eine vielversprechende Lösung, um sowohl Überflutungen zu verhindern oder zu reduzieren als auch die Grundwasserneubildung zu unterstützen. Der Einsatz eines wasserwirtschaftlichen Begleitplans bei Bebauungsplanverfahren (B-Planverfahren) könnte helfen, dass alle wasserwirtschaftlichen Aspekte frühzeitig in die Planung integriert werden. Ziel sollte sein, resiliente urbane Räume und Quartiere zu schaffen, die sowohl ökologisch nachhaltig als auch lebenswert sind. 

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