Rat und Stadtbezirksräte
Stellungnahme - 24-24561-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Geschäftssituation der lokalen Betriebe im Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- 0800 Stabsstelle Wirtschaftsdezernat
- Verantwortlich:
- Leppa
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Wirtschaftsausschuss
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zur Kenntnis
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12.11.2024
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Die oben genannte Anfrage beantwortet die Verwaltung wie folgt:
Zu Frage 1.:
Auf Nachfrage teilte der Innungsvorstand der Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Klempnertechnik Innung Braunschweig mit, dass aktuell bei den Betrieben die Umsätze und Gewinne gleichbleibend sind. Allerdings habe sich der Aufwand, diese zu realisieren extrem erhöht. Auch die Einschätzung für die Zukunft hinsichtlich der Geschäftssituation ist tendenziell eher negativ.
Zu Frage 2.:
Seit vielen Jahren bietet die Verwaltung für Bürgerinnen und Bürger kostenlose Einstiegs-Energieberatungen durch die gemeinsam mit BS|ENERGY angebotene Energieberatungsstelle an. Hierzu gehören neben Themen wie der energetischen Sanierung auch Einstiegsberatungen zu individuell sinnvoll einsetzbaren Heizungssystemen. Der Fokus hierbei liegt hier neben der Treibhausgasneutralität vor allem auf der langfristigen Wirtschaftlichkeit. Sofern sich für Bürgerinnen und Bürger Vorteile durch den Einsatz der Wärmepumpe ergeben, werden diese im Gespräch entsprechend thematisiert. Die Energieberatungsstelle ist zu finden im Langen Hof 8 | 1.OG | Raum 107, oder unter der Rufnummer (0531) 470 39 45. In Ergänzung zur Energieberatung werden verschiedene Formen von Wärmepumpen auch im Rahmen des städtischen Förderprogramms für regenerative Energien über einen finanziellen Zuschuss gefördert. Zum Förderprogramm finden auch entsprechende Informationsveranstaltungen statt. Künftig können thematische Veranstaltungen zu Themen des Klimaschutzes auch im neu geschaffenen NHZ am Bohlweg 55 angeboten werden. Grundsätzlich sind hier – je nach zur Verfügung stehenden Kapazitäten – auch Informationsveranstaltungen zu Heiztechnologien wie der Wärmepumpe vorstellbar.
Zu Frage 3.:
Auf Initiative der Energiebratungsstelle und auf Basis des IKSK 2.0 (Maßnahme 2.3 Ausbau der Energieberatungsstelle) befindet sich in Kooperation mit der Handwerkerschaft ein Netzwerk im Aufbau. Dieses soll einerseits der gegenseitigen Information dienen und andererseits perspektivisch auch interessierten Bürgerinnen und Bürgern empfohlen werden können. Durch gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit kann die Wahrnehmbarkeit weiter erhöht werden.
