Rat und Stadtbezirksräte
Beschlussvorlage - 25-25053
Grunddaten
- Betreff:
-
Hauptfeuerwache Braunschweig Sanierung der Sanitärbereiche
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 65 Fachbereich Gebäudemanagement
- Beteiligt:
- 20 Fachbereich Finanzen; 37 Fachbereich Feuerwehr; DEZERNAT III Stadtplanungs-, Verkehrs-, Tiefbau- und Baudezernat; 0100 Steuerungsdienst; 0600 Baureferat
- Verantwortlich:
- Leuer
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
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●
Erledigt
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Ausschuss für Planung und Hochbau
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Entscheidung
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05.02.2025
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Beschlussvorschlag
Beschluss:
Dem o. a. Bauvorhaben wird gemäß den Plänen vom 12.12.2024 zugestimmt.
Die Gesamtkosten - einschl. der Eigenleistung des Fachbereiches Gebäudemanagement und eines Zuschlags für Unvorhergesehenes - werden aufgrund der Kostenberechnung vom 19.12.2024 inkl. Indizierung für 2025, auf insgesamt 995.600 € festgestellt.
Sachverhalt
Sachverhalt:
1. Beschlusskompetenz
Die Beschlusskompetenz des Ausschusses für Planung und Hochbau für Objekt- und Kostenfeststellungen ergibt sich aus § 6 Nr. 4 lit. a) der Hauptsatzung der Stadt Braunschweig in Verbindung mit § 76 Abs. 3, Satz 1 NKomVG.
2. Begründung und Beschreibung des Bauvorhabens
Das Hauptgebäude der Hauptfeuerwehr in Braunschweig beherbergt die aktiven Feuerwehrleute aus dem Fachbereich 37. Während einer Schicht gehen die Mitarbeiter dort mehrfach duschen und auch die Waschräume werden hochfrequentiert genutzt. Der aktuelle Zustand ist nicht mehr tragbar und verlangt nach einer Sanierung. Es wurden schon mehrfach Verstopfungen an Abwasserleitungen, sowie Defekte an Sanitärobjekten festgestellt und provisorisch behoben.
Während der Sanierung werden neue Abdichtungen an Wand und Boden geschaffen, es kommt zum Teil zu einer neuen Aufteilung der sanitären Gegenstände, um diese vollends nutzbar herzustellen und eine Belüftung über die Fenster nicht mehr zu behindern. Wand- und Bodenbeläge werden neu geschaffen, um die Abdichtung zu unterstützen und ein einheitliches Bild zu schaffen. Die Trinkwasser- sowie Abwasserleitungen werden je Etage neu verlegt und im Anschluss unter neuen Vorwänden oder abgehängten Deckenkonstruktionen verdeckt.
Die Sanierung beinhaltet die WC-Räume, Waschräume, Duschräume und die dazugehörigen Umkleidebereiche. Im Erdgeschoss betrifft die Sanierung lediglich einen WC-Raum der durch Besucher und die Wachabteilungsleitungen genutzt wird.
Im 1. Obergeschoss liegen keine Sanitärräume vor, jedoch gibt es hier mehrere Schimmelprobleme durch die defekte Bodenabdichtung in der Herrendusche im 2. Obergeschoss. Diese werden behoben und es werden neue abgehängte Decken im betroffenen Bereich eingebracht, um die neuen Trinkwasserleitungen optisch zu verstecken.
Durch die Sanierung im 2. Obergeschoss wird zugleich noch die Chance genutzt, die Dusch- und WC-Situation für die Damen zu verbessern. Im Vorfeld gab es nur eine Dusche und eine Toilette für die Damen. Durch einen räumlichen Umbau im 2. Obergeschoss wird es zwei Duschen und zwei WCs in zwei voneinander abgetrennten Räumen geben. Die Dusche der Herren wird dadurch im 2. Obergeschoss verkleinert, was auf der Etage aber kein Problem darstellt.
Im 3. Obergeschoss wird die Raumaufteilung beibehalten und es wird grundsätzlich saniert.
3. Angaben zum Raumprogramm
Betroffene Räume:
Erdgeschoss: 1 WC- Raum, 1 Putzmittelraum
1. Obergeschoss: 1 Ruheraum, 1 Ausbildungsraum
2. Obergeschoss: Herren: 1 WC, 1 Waschraum, 1 Umkleideraum, 1 Dusche
1 Vorraum, 1 Putzmittelraum
Damen: 1 Umkleideraum mit Dusche, 1 WC
3. Obergeschoss: Herren: 1 Umkleideraum, 1 Dusche, 1 WC, 1 Waschraum
1 Vorraum, 1 Putzmittelraum
4. Erläuterungen zur Planung
In enger Absprache mit der Feuerwehr wurde die Planung auf die Bedürfnisse der Nutzer angepasst und entsprechend der räumlichen Gegebenheiten optimiert. Die neu aufzustellende Wand im 2. Obergeschoss wird als Gipskartonwand ausgeführt, um die zusätzlichen Vorwandinstallationen zu sparen.
Boden und Wände werden mit Feinsteinzeug-Fliesen optisch ansprechend hergestellt. Die Türen im Erdgeschoss, 2. Obergeschoss und 3. Obergeschoss müssen getauscht und in entsprechender Qualität (dichtschließend) neu eingebaut werden.
5. Techniken für regenerative Energien
Es werden keine regenerativen Energien berücksichtigt, da es lediglich um eine Trinkwassernetzsanierung sowie Erneuerung der Sanitärbereiche handelt.
6. Maßnahmen für Menschen mit Behinderungen
Das Gebäude ist nicht barrierefrei und eine Barrierefreiheit kann auch nicht hergestellt werden.
7. Kosten
Aufgrund der Kostenberechnung vom 19.12.2024 ergeben sich Gesamtkosten, inkl. Indizierung bis 2025, von insgesamt 995.600 €. Einzelheiten sind den Anlagen 1 und 2 zu entnehmen.
8. Bauzeit
Die Maßnahme soll ab April 2025 durchgeführt werden.
9. Finanzierung
Die Finanzierung stellt sich wie folgt dar:
Im Haushaltsplan 2025 sind für die Maßnahme keine Haushaltsmittel eingestellt. Die Verwaltung wird daher dem Rat zu einer seiner kommenden Sitzungen einen Antrag auf Genehmigung einer entsprechenden außerplanmäßigen Aufwendung zur Entscheidung vorlegen. Die sachliche und zeitliche Unabweisbarkeit ergibt sich aus Nr. 2.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
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1
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(wie Dokument)
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63,3 kB
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2
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(wie Dokument)
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64,8 kB
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3
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(wie Dokument)
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2,4 MB
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