Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 25-25060

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Auf der Lichtenberger Straße gibt es seit vielen Jahren sogenannte Fahrradschutzstreifen. Diese haben sich nicht bewährt, was auch von der Stadtverwaltung im Rahmen der Bürgerbeteiligung zur 3. Veloroute (Weststadt, Broitzem, Timmerlah) bestätigt wurde. Das Fahren auf den Schutzstreifen ist oft gefährlich.

Statt den Schutzstreifen neben einer „Dooring-Zone“ einzurichten, entspricht der für Fahrräder vorgesehene Platz in etwa der „Dooring-Zone“. Ein Sicherheitstrennstreifen zum ruhenden Verkehr ist nicht vorhanden. Gleichzeitig überholen Autos häufig mit zu geringem Abstand, wenn Radfahrer auf dem Schutzstreifen fahren. Vor Ampeln, den Wertstoffcontainern und anderen Stellen wird der Schutzstreifen häufig durch haltende PKW blockiert.

Der Mobilitätsentwicklungsplan 2035+ geht sowohl im Basis- als auch im Zielszenario von einer Abnahme des Kfz-Verkehrs und einer Zunahme des Radverkehrs auf der Lichtenberger Straße aus. Auf der Donaustraße zeigen die Planungen eine gegenläufige Entwicklung.

Daraus ergeben sich folgende Fragen:

1. Welche Maßnahmen plant die Stadtverwaltung, um den Fahrradverkehr auf der Lichtenberger Straße in Zukunft sicherer zu machen?

2. Welchen Maßnahmen sind geplant, um den PKW-Durchgangsverkehr in Zukunft möglichst über die Donaustraße statt über die Traunstraße und die Lichtenberger Straße zu führen?

3. Im Rahmen der Vorstellung der 3. Veloroute waren im Korridor der möglichen Veloroute auch Teile der Lichtenberger Straße enthalten. Diese würden zu einer Fahrradstraße umgewidmet werden. Ist das auch für die gesamte Lichtenberger Straße denkbar?

gez.

Kai Brunzel
Fraktionsvorsitzender
 

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