Rat und Stadtbezirksräte
Stellungnahme - 25-25332-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Sexismus auf Social-Media-Plattformen / Auswirkungen und Umgang der Stadtverwaltung
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- 0130 Referat Kommunikation
- Beteiligt:
- 01 Büro des Oberbürgermeisters; 0150 Gleichstellungsreferat; 10 Fachbereich Zentrale Dienste
- Verantwortlich:
- Werner
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Ausschuss für Finanzen, Personal und Digitalisierung
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zur Kenntnis
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20.03.2025
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Zur Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 25.02.2025 (DS 25-25332) wird wie folgt Stellung genommen:
Zu Frage 1:
Die gemeinsame Erklärung „Gemeinsam gegen Sexismus und sexuelle Belästigung“ ist allen Mitarbeitenden des Referates Kommunikation bekannt. Neue Mitarbeitende werden darauf hingewiesen. Ziel der Stadt Braunschweig ist es, jegliche Form von Diskriminierung in der Öffentlichkeitsarbeit und in ihrer Außendarstellung zu vermeiden. Dies umfasst die Verwendung geschlechtergerechter Sprache, die Vermeidung von Geschlechterklischees, eine diskriminierungsfreie Kommunikation sowie das Erkennen und den Umgang mit sexistischen Inhalten. Im Rahmen des Community Managements wird besonderes Augenmerk daraufgelegt, diskriminierende, abfällige und sexistische Kommentare von Nutzerinnen und Nutzern kritisch zu bewerten und zu löschen.
Gleichzeitig arbeitet das Referat Kommunikation daran, das Ziel der „Gemeinsamen Erklärung“ nach mehr Bildschirmrepräsentanz von Frauen zu verwirklichen. Um die Bereitschaft von Mitarbeiterinnen, als „Gesichter“ einer offenen und modernen Stadt Braunschweig aufzutreten und die Modernität und Vielfalt der Stadtverwaltung in der Öffentlichkeit zu repräsentieren, wird aktiv geworben.
Zu Frage 2:
Grundsätzlich gibt die „Gemeinsame Erklärung“ klare Leitlinien bezüglich der Vermeidung von Sexismus vor. Das Referat Kommunikation beteiligt das Gleichstellungsreferat, wenn eine Einschätzung erforderlich ist. Im Übrigen sind auf den städtischen Social-Media-Auftritten in den vergangenen Jahren mehrfach Beiträge des Gleichstellungsreferates ausgespielt worden, etwa anlässlich des Weltfrauentags oder des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen.
Zu Frage 3:
Für die Vermeidung von Sexismus in der Öffentlichkeitsarbeit insgesamt ist ein wachsames Auge auf dieses Thema grundsätzlich erforderlich, nicht nur bezogen auf Social-Media-Trends. Deswegen werden alle Veröffentlichungen sowohl in der Ideen- und Konzeptphase als auch in der Bearbeitungs- und Freigabephase diesbezüglich kritisch überprüft und besprochen. Das gilt für alle Produkte der Öffentlichkeitsarbeit, von denen ein Großteil dezentral in den Fachbereichen entsteht. Für Hinweise ist das Referat Kommunikation dankbar.
