Rat und Stadtbezirksräte
Mitteilung - 25-25712
Grunddaten
- Betreff:
-
Endbericht: Evaluation der Hundewiesennutzung
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 67 Fachbereich Stadtgrün
- Verantwortlich:
- Gekeler
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Umwelt- und Grünflächenausschuss
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zur Kenntnis
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06.05.2025
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Der Verwaltungsausschuss hat am 04.05.2021 (DS-Nr. 21-15375, ergänzt durch 21-15375-01, abgeändert durch 21-15375-02) die Errichtung von drei Hundewiesen zum ganzjährigen leinenlosen Führen der Hunde in der Stadt Braunschweig beschlossen. Die Flächen am Dorntriftweg/Madamenweg (ca. 5.000 m²) und in Bienrode Im Großen Moor (ca. 7.500 m²) sind eingezäunt und wurden zunächst temporär eingerichtet. Die Fläche am Franzschen Feld/Nußberg (53.817 m²) ist aufgrund des historischen Charakters der Parkanlage nicht eingezäunt. Mit dem Änderungsantrag (DS-Nr. 21-15375-02) wurde außerdem festgelegt, dass die Nutzung der beiden temporären Hundewiesen nach zwei Jahren evaluiert wird und die Ergebnisse den politischen Gremien mitgeteilt werden. Im August 2024 hat die Verwaltung eine Online-Befragung durchgeführt und deren erste Befragungsergebnisse in einem Zwischenbericht im Umwelt- und Grünflächenausschuss am 26. November 2024 vorgestellt. Mit dem nun vorliegenden Endbericht liegt die finale Auswertung vor. Daraus abgeleitet wird die Weiterentwicklung des Konzeptes für die Hundewiesen in der Stadt empfohlen. Die wichtigsten Ergebnisse aus der Evaluation werden nachfolgend vorgestellt.
Die Verwaltung freut sich über die rege Teilnahme an der Evaluation zu den Hundewiesen in Braunschweig. Mit 904 Teilnehmenden beteiligten sich rd. 9 % der Hundehalter/innen an der Umfrage.
Als eines der wichtigsten Ergebnisse aus der Befragung nimmt die Verwaltung mit, dass die bestehenden Hundewiesen gut angenommen werden und auch zukünftig erhalten bleiben sollen, dass auf diesen Flächen aber durchaus Verbesserungspotenzial besteht. Die Verwaltung schließt sich dieser Einschätzung an und empfiehlt ebenfalls den Fortbestand der beiden Hundefreilaufflächen Im Großen Moore/Bienrode und am Madamenweg/Dorntriftweg.
Damit die Hundewiesen zukünftig ein attraktiveres Angebot darstellen, wird seitens der Umfrageteilnehmer/innen auf eine verbesserte Ausstattung hinsichtlich der Sitzgelegenheiten, eine stabile Einfriedung und eine verbesserte Zugangssituation (Schleuse und befestigter Eingangsbereich) hingewiesen. Die Schaffung spezieller Bewegungsangebote für Hunde sowie von Schattenbereichen auf den beiden Hundewiesen am Madamenweg/Triftstraße und Im Großen Moore/Bienrode soll geprüft werden. Die Umsetzung solcher Angebote auf der Hundewiese am Franzschen Feld/Nußberg kann aufgrund von Denkmalschutzbelangen nicht erfolgen. Inwieweit diese Wünsche umsetzbar sind, ist insbesondere von der Verfügbarkeit finanzieller Mittel abhängig.
Zurzeit stehen für Aufwertungsmaßnahmen der Hundefreilaufflächen keine zusätzlichen Haushaltsmittel zur Verfügung.
Ein weiterer Wunsch aus der Umfrage zielte auf eine Erweiterung der Hundefreilaufflächen. In den Fällen der drei Bestandsflächen können gewünschte Vergrößerungen der Flächen aufgrund begrenzter Flächenverfügbarkeit sowie gesetzlicher Regelungen (§ 33 NWaldLG) nicht umgesetzt werden.
Der Zuspruch für ein ganzjähriges Freilaufangebot für Hunde ist so groß, dass weitere Hundewiesen im Stadtgebiet gewünscht werden. Generell bedarf es für eine weitere Ausweisung von Hundewiesen eines städtischen Gesamtkonzeptes. Im Zuge der Konzepterstellung sollte auf eine räumliche Verteilung solcher Angebote geachtet werden. Insofern würde sich neben den bereits bestehenden Hundewiesen im Norden (Im Großen Moore/Bienrode), im Osten (Franzsches Feld/Nußberg) und im Westen (Madamenweg/Dorntriftweg) ein weiterer Standort im Süden der Stadt anbieten. Unter Berücksichtigung der in der Evaluation favorisierten Standorte wäre bspw. eine Flächensuche mit Fokus auf den stark verdichteten Stadtteil Heidberg erwägenswert. Außerdem spielen Aspekte wie die Erreichbarkeit - insbesondere mit dem Pkw – sowie eine verfügbare Mindestgröße bei der Standortauswahl eine große Rolle.
Anlagen
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(wie Dokument)
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256,3 kB
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