Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 25-25097
Grunddaten
- Betreff:
-
Spielmöglichkeiten im Wohngebiet Ackerstraße
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0103 Referat Bezirksgeschäftsstellen
- Verantwortlich:
- Gruppe BIBS / DIE LINKE. im Stadtbezirksrat 130
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Geplant
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 130 Mitte
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zur Beantwortung
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30.01.2025
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04.03.2025
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22.04.2025
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Im August 2021 hatte die Stadtverwaltung die Ergebnisse der Spielraumanalysen der Planungsbüros „Stadtkinder GmbH“ (Dortmund) und ProGarten (Berlin) vorgestellt (DS 21-16658). Hier wurde dargelegt, dass die DIN 18034 als eine ausreichende Bereitstellung von Spiel- und Bewegungsflächen eine Fläche von 2,25 m²/EW empfiehlt. In der Innenstadt innerhalb der Okerumflut stehen 1,8 m²/EW zur Verfügung, im ehemaligen Bezirk Viewegsgarten-Bebelhof sogar nur die Hälfte davon, nämlich 0,9 m²/EW.
Vor knapp drei Jahren hatte unsere Gruppe angefragt, welche Maßnahmen die Verwaltung plant, um den festgestellten Mangel an Spiel- und Bewegungsflächen in den unterversorgten Gebieten unseres Stadtbezirks abzustellen (DS 22-17969). In der Antwort (DS 22-17969-01) hieß es, „dass mögliche Maßnahmen einer sorgfältigen Konzeption mit verwaltungsinterner Abstimmung bedürfen (DS 21-16973-01). Erste Überlegungen dazu wurden bereits skizziert.“ In der hier zitierten Vorlage wiederum hieß es: „Als weiterer möglicher Ansatz, den es zu prüfen gilt, könnten insbesondere im Stadtteil Bebelhof und südlich des Hauptfriedhofs - aber auch darüber hinaus - möglicherweise Grünflächen im Siedlungsbestand in Trägerschaft von Wohnbaugesellschaften durch entsprechende Kooperationen als Spielräume entwickelt werden.“
Zu dem genannten Gebiet südlich des Hauptfriedhofs gehört das Wohngebiet an der Ackerstraße mit Königsberger Straße, Masurenstraße, Tannenbergstraße und Tilsitstraße. Im gesamten Gebiet gibt es rund 500 Wohnungen, ausschließlich im Geschosswohnungsbau, aber keine einzige öffentliche Spielfläche. Das dort tätige große Wohnungsunternehmen unterhält einen Basketballkorb und eine baufällige, inzwischen gesperrte Rutsche am äußersten Rand des Gebietes sowie zwei bis drei Sandkästen in recht fragwürdigem Zustand. Diesen Gesamtzustand finden wir unhaltbar.
Deshalb fragen wir die Verwaltung:
1. Hat die Stadtverwaltung o. g. Ansatz inzwischen verfolgt und Kooperationsgespräche mit dem Wohnungsunternehmen geführt?
2. Falls ja, zu welchen Ergebnissen sind diese Gespräche gekommen?
3. Welche weiteren Maßnahmen plant die Verwaltung, um das Angebot an
Spielmöglichkeiten in diesem Gebiet zu verbessern?
