Rat und Stadtbezirksräte
Stellungnahme - 25-25608-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Mögliche Auswirkung der Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplanes auf den Stadtbezirk 322
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- 37 Fachbereich Feuerwehr
- Beteiligt:
- DEZERNAT II - Personal-, Feuerwehr-, Ordnungs- und Digitalisierungsdezernat; 0103 Referat Bezirksgeschäftsstellen
- Verantwortlich:
- Dr. Pollmann
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 322 Nördliche Schunter-/Okeraue
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zur Kenntnis
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29.04.2025
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Zur Anfrage der CDU/FDP-Gruppe im Stadtbezirksrat 322 vom 16.04.2025 [25-25608] nimmt die Verwaltung Stellung, wie folgt:
Die Sicherheit im gesamten Stadtgebiet wird durch die Berufsfeuerwehr und die 30 Ortsfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehr sichergestellt. Auch wenn der Schutzzielerreichungsgrad in den ausgewerteten Bezirken sehr unterschiedlich ist, wurde durch den Gutachter festgestellt, dass die Feuerwehr Braunschweig insgesamt und über das gesamte Stadtgebiet eine den örtlichen Verhältnissen entsprechende leistungsfähige Feuerwehr ist und dass auch die technische Ausstattung den Bedarfen entspricht.
Alle 30 Ortsfeuerwehren verfügen über die notwendige Ausbildung, die technische Ausstattung und sind so in die Alarm- und Ausrückordnung eingebunden, dass sie schnell adäquate Hilfe leisten können. Schon jetzt werden bei bestimmten Einsatzstichworten neben der Berufsfeuerwehr auch mehrere Ortsfeuerwehren alarmiert, um schnell ausreichend Personal vor Ort zu haben.
Eine deutliche Verbesserung des Schutzzielgrades kann erst mit Inbetriebnahme der Nordwache der Berufsfeuerwehr erreicht werden. Schon im Feuerwehrbedarfsplan 2017 waren der Bau der Feuerwachen Südwest und Nord Empfehlungen des Gutachters. Aufgrund der höheren Bevölkerungsdichte, Bebauungsdichte und der vielen hohen Häuser und des damit verbundenen höheren Risikos im künftigen Einzugsgebiet hat die Verwaltung im Rahmen der Verbesserungsmaßnahmen die Priorität auf den Bau der Südwestwache gelegt. Da es für den Bau einer Feuerwache erheblicher planerischer und finanzieller Ressourcen bedarf und zudem auch die Hauptwache, die das Rückgrat der kommunalen Gefahrenabwehr bildet, der Sanierung bedarf, können die Projekte nur eingeschränkt parallel vorangetrieben werden.
