Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 25-25805
Grunddaten
- Betreff:
-
Zwölf Jahre Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- Glogowski, Robert
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Rat der Stadt Braunschweig
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zur Beantwortung
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27.05.2025
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Seit zwölf Jahren verwaltet das Wirtschaftsdezernat Haushaltsmittel zur Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft in Braunschweig. Rund eine halbe Million Euro hat das Wirtschaftsdezernat in die Förderung der Branche investiert. Was hat das gebracht? Hat das Wirtschaftsdezernat die Branche klug und umsichtig gefördert und steht die Kultur- und Kreativwirtschaft nach zwölf Jahren besser da? Braunschweig ist Standort einer der größten Kunsthochschulen Europas, ein großes Potential für die regionale Wirtschaft.
Es ist davon auszugehen, dass das Wirtschaftsdezernat die Branche genau beobachtet, um die Fördermittel zielgerichtet einzusetzen. Daher sollte es möglich sein, einfache Kennzahlen abzuleiten.
Eine zusätzliche tiefergehende Evaluation der Kultur- und Kreativwirtschaft in Braunschweig wurde vom Wirtschaftsdezernat bereits in der Antwort auf die Anfrage 23-21826-01 „Förderung der Kreativwirtschaft in Braunschweig“ für August 2023 angekündigt. Hierzu liegt bis heute keine Antwort vor.
Fragen:
1. Wie hat sich seit Beginn der Förderung im Jahr 2013 die wirtschaftliche Situation der Kreativen und Künstler in der Kultur- und Kreativwirtschaft in unserer Stadt verbessert, gemessen an der Branchenzusammensetzung und der Anzahl der Akteur:innen?
2. In welcher Größenordnung konnte die Teilhabe der Kultur- und Kreativwirtschaft am wirtschaftlichen Umfeld der Region und an den Instrumenten der Wirtschaftsförderung der Stadt Braunschweig seit 2013 verbessert werden?
3. Welche messbaren Effekte hat die Förderung der Stadt Braunschweig auf Absolvent:innen der HBK und der Designstudiengänge der Ostfalia, durch die ggf. mehr Absolvent:innen der Kunsthochschule für Bildende Künste und der Designstudiengänge der Ostfalia in Braunschweig geblieben sind?
