Rat und Stadtbezirksräte
Mitteilung außerhalb von Sitzungen - 25-25837
Grunddaten
- Betreff:
-
Ergebnis Architekturwettbewerb zum "Haus der Musik"
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Mitteilung außerhalb von Sitzungen
- Federführend:
- DEZERNAT III Stadtplanungs-, Verkehrs-, Tiefbau- und Baudezernat
- Beteiligt:
- 0100 Steuerungsdienst; 0130 Referat Kommunikation; DEZERNAT VI - Wirtschaftsdezernat; DEZERNAT IV - Kultur- und Wissenschaftsdezernat; 41 Fachbereich Kultur und Wissenschaft; 65 Fachbereich Gebäudemanagement; 0650 Referat Hochbau; 0600 Baureferat; 0800 Stabsstelle Wirtschaftsdezernat
- Verantwortlich:
- Leuer
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Rat der Stadt Braunschweig
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zur Kenntnis
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Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 130 Mitte
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zur Kenntnis
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Erledigt
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Mitteilungen außerhalb von Sitzungen
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zur Kenntnis
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30.05.2025
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Die Grundsatzentscheidung, ein „Haus der Musik“ in Braunschweig zu schaffen, wurde mit Beschluss des Rates vom 21.03.2023 (DS 23-20743-05) getroffen. An einem Standort sollen künftig die Städtische Musikschule, ein Konzertsaal zusammengefasst und um Räumlichkeiten für einen Dritten Ort ergänzt werden. Zunächst war hierfür ein Standort im neuen Bahnhofsquartier nahe Viewegs-Garten vorgesehen. Nach einer Initiative des zwischenzeitlich verstorbenen Unternehmers Friedrich Georg Knapp eröffnete sich die Möglichkeit, den Standort für das „Haus der Musik“ in der Braunschweiger Innenstadt zu realisieren, auf dem Gelände des ehemaligen Karstadt-Einrichtungshauses in der Poststraße.
Der Unternehmer Friedrich Georg Knapp hat in Kooperation mit der Stadt Braunschweig einen Architekturwettbewerb für ein Haus der Musik in der Innenstadt ausgelobt. Es handelt sich um einen sogenannten „Einladungswettbewerb“: Zehn Architekturbüros waren eingeladen, Entwürfe für ein Haus der Musik auf dem Gelände des ehemaligen Karstadt- Einrichtungshauses in der Poststraße anzufertigen. Darunter sind sowohl junge als auch alteingesessene, renommierte Büros. Sie kommen aus der Region oder sind überregional, zum Teil europaweit, aktiv.
Eingeladen wurden folgende Büros:
GRAFT Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
Ottinger Architekten BDA, Braunschweig
behet bodzio lin architekten, Münster
Hadi Teherani Architects, Hamburg
ADEPT, Hamburg/Kopenhagen
haas cook zemmrich studio 2050, Stuttgart
Peter Haimerl Architektur, München
Dorte Mandrup A/S, Kopenhagen
Gustav Düsing Architekt, Berlin
Arbeitsgemeinschaft GMP Architekten & Stefan
Giesler, Berlin/Braunschweig
Der Wettbewerb sollte auch die bauliche Machbarkeit des Vorhabens eruieren:
Zur Aufgabe gehörte es, sowohl einen Umbau im Bestand als auch einen Neubau
zu untersuchen.
Anfang Mai 2025 fand die Preisgerichtssitzung statt.
Preisrichter der Sitzung waren renommierte externe Architektinnen und Architekten, sowie Vertretungen aus der Verwaltung, Kultur und den drei größten Fraktionen im Rat der Stadt Braunschweig.
Als Sachverständige ohne Stimmrecht waren ebenfalls städtische Vertreter und Vertretungen zu den Fächern Veranstaltungstechnik sowie Tragwerk anwesend.
Von allen eingeladenen Architekturbüros wurden Arbeiten vorgestellt. Alle Arbeiten wurden zur Beurteilung zugelassen. Da das Verfahren anonym lief, waren den Preisrichtern die Verfasser der Arbeiten nicht bekannt.
Die Arbeiten wurden fachlich vorgeprüft. Der zugehörige Bericht mit den wesentlichen
Ergebnissen wurde ausführlich vorgestellt.
Das Preisgericht legte die folgenden Kriterien als maßgebend fest:
• Städtebauliches Konzept
• Baukörperliches Konzept
• Architektonisches Konzept und Gestaltungsqualität
• Funktionalität und Erfüllung des Raumprogramms
Nach einem Informationsrundgang mit Begutachtung aller teilnehmenden Arbeiten wurden die Arbeiten in einem zweiten Rundgang intensiv diskutiert und sechs Arbeiten aufgrund von Mängeln in einzelnen Prüfbereichen ausgeschlossen. Somit verblieben vier Arbeiten in der engeren Wahl. Nach intensiver Diskussion wurde ein erster, ein zweiter Preis sowie zwei Anerkennungen ausgesprochen.
Das Preisgericht empfiehlt, mit dem ersten Preisträger in die weiteren Verhandlungen zur Umsetzung einzusteigen. Hierbei sollte der Dritte Ort niedrigschwelliger und zugänglicher ausformuliert werden.
Nach Abstimmung wurden folgende Ergebnisse festgelegt:
1. Preis ADEPT, Kopenhagen
2. Preis Gustav Düsing (Gustav Düsing GmbH), Berlin
Zwei Anerkennungen: GRAFT Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin und Dorte Mandrup A/S, Kopenhagen
Die Presseveröffentlichung zur Preisverleihung befindet sich in der Anlage.
Die eingereichten Arbeiten werden ab 21.05.2025 in den Schaufenstern des ehemaligen Karstadt-Einrichtungshauses in der Poststraße für rund drei Wochen ausgestellt.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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577,6 kB
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2
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(wie Dokument)
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319,9 kB
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3
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(wie Dokument)
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236,6 kB
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4
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(wie Dokument)
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482 kB
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5
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(wie Dokument)
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8,7 MB
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