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ALLRIS - Vorlage

Stellungnahme - 25-25813-01

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Sachverhalt

Sachverhalt:


Die Anfrage der Fraktion Bündnis 90 - DIE GRÜNEN vom 12. Mai 2025 wurde mit der Bitte um Stellungnahme an BS|Energy weitergeleitet, welche hierzu wie folgt mitteilt:

 

Zu Frage 1:
 

Der Transformationsplan gemäß Bundesförderung für Effiziente Wärmenetze wurde beantragt und seitens BAFA bewilligt. Im Rahmen des Transformationsplanes wird erstens der Ausbaupfad der Fernwärme untersucht, d.h. es wird geprüft, welche Gebäude sinnvoll an das Fernwärmenetz angeschlossen werden können. Zweitens wird die damit entstehende, neue Hydraulik des Wärmenetzes berechnet. Und drittens werden geeignete CO2-neutrale Wärmeerzeuger berücksichtigt.

 

Hierbei werden zum einen die Dekarbonisierung der bestehenden Wärme-Erzeugungsanlagen und zum anderen die zusätzlich benötigten Wärme-Erzeugungsanlagen, die unmittelbar CO2-neutral sein werden, eingeplant.

 

Momentan erzeugt das neue Biomasse-Heizkraftwerk ca. 35% der Wärme über Erneuerbare Energien (Altholz). Gemäß Bundesgesetzgebung ist bis 2030 der Einsatz von 30% EE- Anteil vorgeschrieben. Dies erfüllen wir bereits jetzt schon mit 35%.

 

Durch den vermehrten Wärmenetzausbau und die dazugehörigen neuen Wärmekunden verringert sich der Anteil der Biomasse-Wärmeerzeugung über diese Anlage sukzessive, dafür kommen andere Anlagen hinzu.

 

Zu Frage 2:

 

In Zukunft wird die Wärmeerzeugung aus einer Reihe von verschiedenen Erzeugungsanlagen bestehen: mögliche Erzeugungsbausteine sind dabei z.B. Tiefen Geothermie, Groß-Wärmepumpen (mit verschiedenen Wärmequellen), Wasserstoff.

 

Momentan wird für die einzelnen Jahresscheiben untersucht, welche technische und wirtschaftliche Kombination sinnvoll erscheint, so dass eine konkrete Aussage zu den Wärmeerzeugungen in den jeweiligen Jahren noch nicht gegeben werden kann.

 

Vermutlich werden hierbei jedoch nicht alle Erzeugungsbausteine zum Einsatz kommen. Eine Aufteilung wird sich mit Abschluss des Transformationsplanes ergeben, wobei auch in den Folgejahren noch eine Verschiebung zwischen diesen Bausteinen aufgrund von regulatorischen oder technischen Rahmenbedingungen möglich ist.

Zu Frage 3:

 

Aufgrund der Komplexität des Zusammenspiels von Ausbaugebieten, Netzhydraulik und Erzeugungstechnologien ist die Bearbeitung des Transformationsplanes noch nicht abgeschlossen. Eine Veröffentlichung des Transformationsplanes ist jedoch bis spätestens Mitte 2026 geplant.

 

 


 

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