Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Mitteilung außerhalb von Sitzungen - 25-25843

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Nach dem Brandschadenereignis im Mai 2023 konnten die teilweise sehr aufwendigen Reinigungsarbeiten nunmehr abgeschlossen werden.

Da bis zuletzt unterschiedliche Auffassungen zur Vorgehensweise bei der Brandsanierung bestanden, haben sich die Reinigungsarbeiten bis in den April erstreckt. Unter anderem wurden mehrere Nachreinigungen erforderlich, da erst nach Rückbau von diversen technischen Anlagen alle verunreinigten Bereiche zugänglich waren. Zudem konnten bei der Brandsanierung Überschneidungen zwischen verschiedenen Gewerken und der Reinigung nicht immer verhindert werden.

 

Trotz der unterschiedlichen Auffassungen über die Ausführung der Brandsanierung hat sich die Stadt entschlossen, ungeachtet einer endgültigen Klärung mit der zuständigen Versicherung finanziell in Vorleistung zu gehen, um weitere Verzögerungen zu vermeiden.

Da die festgestellten Kosten aus dem Gutachten der Versicherung erheblich von den durch die Stadt erwarteten Aufwendungen abweichen, werden zur Behebung des Brandschadens zusätzlich Finanzmittel i. H. v. ca. 500.000 € benötigt. Diese Mittel mussten zunächst über einen erneuten Kostenfeststellungsbeschluss beschafft werden.

 

Seit Anfang des Jahres, nachdem das weitere Vorgehen dem Grunde nach abgestimmt werden konnte, haben die Planer mehrere Szenarien für die Weiterführung der Arbeiten erstellt. Die große Herausforderung bestand darin, die bereits seit über zwei Jahren beauftragten Firmen nach der langen Stillstandszeit wieder in ein stabiles und ineinandergreifendes Ablaufschema zu bekommen. Die Aufstellung eines neuen Terminplans gestaltete sich schwierig, da die meisten Firmen bereits andere Arbeiten angenommen hatten.

 

Nicht zuletzt aufgrund der Bereitschaft der Firmen, die Arbeiten im eigenen Interesse nunmehr abzuschließen zu wollen, ist es gelungen, trotz einiger nach wie vor vorhandener Unwägbarkeiten einen neuen Terminplan aufzustellen. Allerdings konnte der Terminplan bislang noch nicht von allen Firmen bestätigt werden.

Insbesondere zwei Gewerke spielen für den Fortgang der Arbeiten eine entscheidende Rolle. In Kürze werden die Fliesenarbeiten in den Flur- und Umkleidebereichen beginnen, parallel dazu wird auch der Einbau des Hallenbodens erfolgen.

Hierdurch wird zwangsläufig die Handlungsfähigkeit der anderen Gewerke stark eingeschränkt, da die bearbeiteten Bereiche nicht gleichzeitig zugänglich sind.

Insofern ist ein paralleles Arbeiten der Gewerke nur begrenzt möglich. Dennoch wird versucht, die Arbeiten so gut es geht zu verzahnen, um die Zeit zu nutzen.

Trotz aller Bemühungen, die Arbeiten weitestgehend zu straffen, wird es voraussichtlich nicht möglich sein, die Arbeiten bis zum Ende der Sommerferien fertigzustellen. Die Arbeiten zu den Geräteraumtoren und der Prallwände sind der beauftragten Firma nicht vor September möglich.

Derzeit muss entsprechend des aktuellen Terminplans von einer Fertigstellung im Oktober 2025 ausgegangen werden, wobei nur wenig Reserve im Zeitplan vorhanden ist. Eine Übergabe und Inbetriebnahme der Halle ist für Anfang November in der 45.–46. KW geplant.
 

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