Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 25-25803
Grunddaten
- Betreff:
-
Die Erhaltung der Biodiversität ist nicht nur eine ethische Frage
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0103 Referat Bezirksgeschäftsstellen
- Verantwortlich:
- Hanker, Mirco
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Geplant
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 130 Mitte
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zur Beantwortung
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19.08.2025
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Wir müssen gerade eine große Welle des Aussterbens vieler Tiere erleben. Die Erhaltung der Biodiversität ist nicht nur eine ehtische Frage, sondern auch eine Frage unseres Überlebens. Der Klimaschutz entscheidet darüber, wie wir in 30 Jahren leben, die Biodiversität, ob wir leben. Frauke Fischer (Biologin): „Wir müssen über Biodiversität reden.“ Bei der Sanierung von Gebäuden verschwinden oft Nischen, die für Spatzen geeignet
wären, ihre Nachkommen aufzuziehen. Immer mehr Glasbauten führen zu Vogelschlag, an dem viele Vögel verenden. Der Spatz steht seit 2016 auf der Vorwarnliste der vom Aussterben bedrohten Arten.
Vor diesem Hintergrund wird die Verwaltung gefragt:
1. Wie viele von der Verwaltung installierte Überlebens- und Nisthilfen gibt es in der Stadt (insbesondere den Parks) ungefähr für Fledermäuse, Falken und Spatzen?
2. Es gibt unzählige Beschlüsse des Rates zum Thema Klimawandel,zur Biodiversität, insbesondere zum Schutz aussterbender Tiere meiner Kenntnis nach leider nicht. Hat wenigstens die Verwaltung das Thema im Blick - in Bezug auf Spatzen, Falken, Igel, Eichhörnchen und andere teils vom Aussterben bedrohte Tiere?
3. Angesichts aktueller Klimabedingungen haben es Wildtiere wie z.B. die Eichhörnchen – insbesondere in abgeschnittenen Lebensräumen wie dem Viewegsgarten schwer, an Wasser und ausreichend Nahrung zu kommen.Könnte man im Viewegsgarten und anderswo mit der Anpflanzung von Haselnusssträuchern und der Schaffung von Tränken, der Not der Tiere Abhilfe schaffen?
