Rat und Stadtbezirksräte
Antrag (öffentlich) - 25-26268
Grunddaten
- Betreff:
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Benennung einer Straße / eines Platzes nach Frau Margot Friedländer
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 0103 Referat Bezirksgeschäftsstellen
- Verantwortlich:
- Frakt. B90/Grüne im Stadtbezirksrat 310
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 310 Westliches Ringgebiet
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Entscheidung
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26.08.2025
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Frau Margot Friedländer 1921 als jüdische Deutsche in Berlin geboren, kam 1944 ins Konzentrationslager Theresienstadt. Durch die Befreiung des Lagers 1945 entkam sie
knapp dem Tod durch die Nationalsozialisten. Sie ging ins Exil nach New York und kehrte erst im Alter von 88 Jahren nach Berlin zurück. Bis zu ihrem Tode im Jahre 2025 war sie eine engagierte Zeitzeugin, die sich für Toleranz, Menschlichkeit und gegen Antisemitismus oder Demokratiefeindlichkeit einsetzte.
“Im 2. Weltkrieg wurde die MIAG (heute Bühler) zum Rüstungsbetrieb umgebaut und beschäftigte zeitweise 6.000 Menschen. Davon waren 40% Zwangsarbeiter, die teilweise im Lager an der Kälberwiese untergebracht waren und unter Bewachung zur Arbeit ins Werk geführt wurden.“ (siehe Klaus Hoffmann: Maschinen, Fußbälle und Konserven S. 11)
Daher halten wir es für angemessen, an diesem Ort an eine Person zu erinnern, die sich gegen Antisemitismus oder Demokratiefeindlichkeit eingesetzt hat.
