Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 25-26290
Grunddaten
- Betreff:
-
Mittagsverpflegung in Braunschweig - Qualitätsstandards und Teilhabe in allen Betreuungsformen
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- Fraktion Bündnis 90 - DIE GRÜNEN im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Geplant
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Jugendhilfeausschuss
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zur Beantwortung
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28.08.2025
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25.09.2025
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Sachverhalt
Sachverhalt:
In Braunschweig werden Kinder in Krippen, Kitas, in der Kindertagespflege sowie in Eltern-Kind-Gruppen betreut. Die Mittagsverpflegung ist dabei sehr vielfältig organisiert – je nach Trägerschaft und Betreuungsform. Während in städtischen Einrichtungen nach Angaben der Verwaltung Qualitätsstandards für die Speisenzusammenstellung gelten, orientieren sich viele freie Träger, Tagespflegepersonen oder Eltern-Kind-Gruppen an eigenen, oft pragmatischen Lösungen. Gerade kleinere Träger verfügen dabei nicht immer über ein formal festgeschriebenes Ernährungskonzept.
Vor dem Hintergrund der aktuellen öffentlichen Diskussion um gesunde und ausgewogene Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung, der Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und des gemeinsamen Ziels, allen Kindern unabhängig von Betreuungsform und Trägerschaft eine qualitativ gute Mittagsverpflegung zu ermöglichen, möchten wir ein aktuelles Bild der Situation in Braunschweig erhalten. Uns interessiert zudem, wie in allen Betreuungsformen die Teilhabe am Mittagessen gesichert wird, auch wenn Familien die Kosten nicht tragen können.
Wir bitten die Verwaltung um die Beantwortung folgender Fragen:
1. Nach welchen ernährungswissenschaftlichen Standards wird die Mittagsverpflegung in städtischen Kitas aktuell gestaltet?
2. Welche Informationen liegen der Verwaltung über die Gestaltung der Mittagsverpflegung in Kitas freier Trägerschaft, in der Kindertagespflege und in Eltern-Kind-Gruppen vor?
3. Welche Regelungen oder Unterstützungsangebote bestehen jenseits der BuT-Leistungen, um sicherzustellen, dass Kinder unabhängig von der Zahlungsfähigkeit ihrer Eltern am Mittagessen teilnehmen können?
