Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Mitteilung - 25-25713-01

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Sachverhalt

Sachverhalt:


Bereits seit vielen Jahren sind in der Braunschweiger Innenstadt so genannte Pfandringe im Einsatz. Aus diesem Grund ist eine erneute Testphase weder notwendig noch zielführend. Die Erkenntnisse aus dem bisherigen Einsatz dieser Pfandringe sind aus Sicht des mit der Straßenreinigung beauftragten Entsorgers Alba Braunschweig GmbH (ALBA) durchweg negativ. ALBA empfiehlt daher, dieses Systems keinesfalls zu erweitern. Eine Erweiterung des Umfangs kann von ALBA auch nicht vertraglich eingefordert werden.

 

Inhaltlich wird wie folgt begründet:

 

  • Pfandringe sind nicht formstabil montierbar, sodass sie verrutschen und ein unsymmetrisches Erscheinungsbild abgeben (siehe Ritterbrunnen am Schloss).
  • Zweckentfremdung: meistens findet sich in diesen Ringen überhaupt nichts oder Restabfall, der nur mit zusätzlichem Reinigungsaufwand entfernt werden kann.
  • Beschaffungs-, Installations- und dauerhafte Reinigungskosten stehen in keinem Verhältnis zum nachweisbaren Nutzen.
  • Pfandgebinde werden von professionalisierten Pfandsammlern abgegriffen, die hier angedachte Zielgruppe wird weniger erreicht. Das Pfandsystem ist keine Sozialmaßnahme, sondern eine der Kreislaufführung (Ressourcen und Umweltschutz).
  • Die meisten Papierkörbe sind für eine Ergänzung durch Pfandringe nicht geeignet.

 

Mit dem Beschluss des AMTA (DS 22-20080) wurde bereits am 6. Dezember 2022 festgelegt, dass die erweiterte Aufrüstung der in der Innenstadt aufgestellten Papierkörbe mit Pfandringen sowie die Beachtung der Bedürfnisse der Pfandsammler bei zukünftiger Planung, nicht umgesetzt wird.

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