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Sachverhalt

Sachverhalt:

Das Städtische Museum plant eine umfangreiche Ausstellung zum Jubiläum des Zentralrates der Juden in Deutschland mit dem Titel „Mit eigener Stimme. 75 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland“. Die Ausstellung findet von Februar bis September 2026 statt.

 

Um eine breite Beteiligung der städtischen Kulturszene an diesem Projekt und dessen äerst relevantem, erinnerungskulturellem Hintergrund zu ermöglichen, wird durch den Fachbereich Kultur und Wissenschaft ein entsprechender kultureller Schwerpunkt im Rahmen der Projektförderung 2026 ausgelobt:

 

Kultureller Schwerpunkt „75 Jahre Zentralrat der Juden“ in der Projektförderung im 1. Halbjahr 2026

Gemäß § 2 (4) der Kulturförderrichtlinie kann die Stadt jährlich unterschiedliche kulturelle Schwerpunkte festlegen und sich bei der Entscheidungsfindung über die Vergabe der Fördermittel daran orientieren. Begleitend zu der Ausstellung im Städtischen Museum wird für das 1. Halbjahr 2026 ein kultureller Schwerpunkt 75 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland“ festgelegt. Dafür werden 50.000 EUR (ca. 16 % des Gesamtbudgets über 303.000 EUR) aus dem Projektförderbudget vorgesehen. Ziel ist es, durch Beiträge aus allen künstlerischen Sparten die Ausstellung und ihre Zielsetzung frühzeitig in die Stadtgesellschaft hineinzutragen und Projekte der freien Szene zu fördern.

 

Hintergrund und Förderziel

Die Ausstellung wird in enger Abstimmung zwischen dem Städtischen Museum und dem Zentralrat als Kooperationspartner entwickelt. Sie soll die Verdienste des Zentralratesrdigen, hrungspersönlichkeiten beleuchten und zentrale gesellschaftspolitische Entwicklungen thematisieren. Reflektiert werden sollen außerdem dische Identität und Kultur nach der Schoa, Erinnerungskultur und das Verhältnis der deutschen dinnen und Juden zum Staat Israel. Ziel des Förderschwerpunktes ist es, diese Themen durch künstlerische Projekte aufzugreifen, jüdische Kultur mit Braunschweiger Bezügen sichtbar zu machen und die Reichweite der Ausstellung zu stärken. Gefördert werden können z.B. Lesungen, Performances, Konzerte, Theater, Workshops oder Filme.

 

Auslobung

Antragsberechtigt sind nstlerinnen und Künstler aller Sparten, die sich mit Themen wie der jüdischen Identität und Kultur nach der Schoa, der Bewahrung der Erinnerung an die Schoa mit Braunschweiger Bezügen, dem Judentum, jüdischem Leben in Braunschweig und Deutschland, der Gefährdung von Minderheiten o.ä. beschäftigen. Das Förderprogramm steht gemäß der Kulturförderrichtlinie allen Interessierten offen, gewerbliche Veranstalter sind ausgeschlossen. Die maximale Fördersumme je Projekt beträgt 5.000 EUR. Projekte mit antisemitischen Inhalten oder solchen, die Antisemitismus Vorschub leisten könnten, sind ausgeschlossen.

 

Antragstellung und Bearbeitung

Anträge sind bis zum 30. November 2025 einzureichen. Anträge zum Förderschwerpunkt werden prioritär bearbeitet, um eine Entscheidung vor Projektbeginn zu ermöglichen. Es wird eine gezielte Bewerbung der bzw. Öffentlichkeitsarbeit zur Antragsstellung erfolgen.


 

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