Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Stellungnahme - 25-26377-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Zur Anfrage der CDU-Fraktion vom 20.08.2025 nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:

 

Das Verkehrskonzept für die Baustelle am Hagenmarkt ist klar strukturiert und sieht für den ersten Bauabschnitt wie folgt aus:

 

Der Kfz-Verkehr in Ost-West-Richtung und umgekehrt wird unter Aufrechterhaltung jeweils einer Fahrspur auf der Nordseite des Straßenzuges geführt. Der aus der Wendenstraße kommende Verkehr kann am Hagenmarkt sowohl rechts als auch links abbiegen.

 

Das Verkehrskonzept für Fußnger und Radfahrer sieht Querungen des Baubereiches in den Bereichen Meinhardshof, Reichsstraße/Höhe, Katharinenkirche und Wilhelmstraße vor, damit die Innenstadt in nördlicher Relation gut erreichbar bleibt.

 

Die Umsetzung des Konzeptes ist in der Einrichtungsphase nicht so reibungslos verlaufen, wie es geplant war. Technische Probleme insbesondere bei den LSA haben dazu geführt, dass die Einrichtungsphase auch aus Sicht der Verwaltung zu lange gedauert hat.

 

Inzwischen konnte auch die Signalisierung der Querung Höhe/Reichsstraße in Betrieb genommen werden. Im Weiteren ist vorgesehen, die Verbindung von der HagenmarktApotheke zum ehemaligen Einwohnermeldeamt und weiter zur Katharinenkirche in Gegenrichtung auch für Radfahrende freizugeben.

 

Die Verwaltung arbeitet weiterhin gemeinsam mit der verantwortlichen Baufirma und deren Verkehrssicherer kontinuierlich daran, die Verkehrsführung zu optimieren. Hinweise werden aufgenommen, geprüft und wo möglich umgesetzt. Von einem Chaos auf der Baustelle kann nicht die Rede sein.

 

Grundsätzlich hat die Verwaltung den Eindruck gewonnen, dass sich die Verkehrsteilnehmer auch bereits in den ersten Tagen schnell an die Baustellensituation gewöhnt haben.

 

Der Verwaltung ist die Bedeutung des Hagenmarktes sowohl als Aufenthaltsbereich als auch als Verkehrsknotenpunkt durchaus bewusst. Die Einrichtung einer Großbaustelle in einem solchen Bereich ist immer mit Einschränkungen verbunden, da ein bestmöglicher Kompromiss zwischen einem zügigen Bauablauf, der Erreichbarkeit der Innenstadt für alle Verkehrsteilnehmer, die Anliefer- und Anliegererreichbarkeit sowie die Bedürfnisse für Einsatz- und Rettungsdienste gefunden werden muss.

 

Daher hat die Verwaltung in mehreren allgemeinen Informationsveranstaltungen zum Sachstand, zum bevorstehenden Baubeginn und zum Verkehrskonzept informiert. Gerade die ansässigen Gewerbetreibenden wurden darüber hinaus über die Sachstände in Form von Gespchen oder Mailverteilern auf dem Laufenden gehalten. Ansprechpartner für das Projekt waren zu jeder Projektphase bekannt. Sie standen und stehen für Fragen, Hinweise, etc. gerne zur Verfügung. So konnten bereits einige einzelfallbezogene Lösungen z. B. r Anlieferung oder Erreichbarkeit gefunden werden.

 

 

 

Dies vorangestellt beantwortet die Verwaltung die Fragen wie folgt:

 

Zu 1.:

Die fußufige Erreichbarkeit für Kunden, Besucher und weitere Anlieger ist dauerhaft gegeben. Die Anlieferung ist mit Einschränkungen verbunden - wird aber ermöglicht. Ggf. müssen hier, wie im Baustellenalltag üblich, im Einzelfall Lösungen gefunden werden. Hier wurden in der konkreten Baustelle bereits gute Lösungen gefunden. Selbstverständlich stehen die Ansprechpartner weiterhin zum Austausch bereit.

 

Zum Thema Barrierefreiheit steht die Verwaltung mit dem Behindertenbeirat im Austausch. Inzwischen fand auch ein Ortstermin mit Vertretern des Behindertenbeirates statt. In diesem wurde kein aktueller Anpassungsbedarf erkannt.

 

Im Zuge des Baufortschrittes werden sich Möglichkeiten ergeben, Wegbeziehungen entsprechend der jeweiligen Situation anzupassen.

 

Zu 2.:

Bei der Abwicklung der Baumaßnahmen am Hagenmarkt in dem dafür vorgesehenen Zeitraum handelt es sich logistisch um eine sehr anspruchsvolle und ehrgeizige Aufgabe.  Es besteht ein kontinuierlicher Austausch mit der Baufirma, um die Arbeiten weiter zu optimieren und soweit wie möglich Zeitverzögerungen zu vermeiden. Dieses erfolgt z. B. durch Verschiebung von Personalkapazitäten auf der Baustelle, um in kritischen Bereichen optimal reagieren zu können.

 

Zu 3.:

Die Ansprechpartner der Stadt oder der Baufirma sind allen Anliegenden und Gewerbetreibenden bekannt und stehen vor Ort, telefonisch oder per E-Mail für einen Austausch zur Verfügung.

 

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