Rat und Stadtbezirksräte
Antrag (öffentlich) - 25-26488
Grunddaten
- Betreff:
-
Pilotprojekt "Regenwassernutzung für Straßenbäume - Berliner Modell" im Westlichen Ringgebiet
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 0103 Referat Bezirksgeschäftsstellen
- Verantwortlich:
- Frakt. B90/Grüne im Stadtbezirksrat 310
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 310 Westliches Ringgebiet
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Entscheidung
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30.09.2025
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Beschlussvorschlag
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt:
- Der Stadtbezirksrat unterstützt die Idee, im Westlichen Ringgebiet Gehweg-Regentonnen zur Bewässerung von Straßenbäumen aufzustellen.
- Die Verwaltung wird gebeten, hierzu ein Pilotprojekt nach dem Berliner Modell einzurichten: Gehweg-Regentonnen sammeln Regenwasser und stellen es Anwohner:innen und städtischen Pflegeteams für die Baumversorgung zur Verfügung.
- Als erster Pilotstandort wird der Frankfurter Platz vorgeschlagen.
- Die Anzahl von drei Regentonnen würde den Bedarf abdecken.
- Dabei sollen insbesondere berücksichtigt werden:
- Nutzung geeigneter Dachflächen und Klärung der entsprechenden technischen Voraussetzung, wie die Berechnung der Dachflächen
- Lösungen für den Fall von Starkregen
- Einbindung der Anwohnerschaft
- Nach einem Jahr soll die Verwaltung über die Erfahrungen berichten und Vorschläge für eine mögliche Ausweitung machen.
Sachverhalt
Sachverhalt:
Straßenbäume leiden zunehmend unter Hitze und Trockenheit. Gleichzeitig sollte Trinkwasser sparsam verwendet werden. Das sogenannte „Berliner Modell“ zeigt einen einfachen Weg: Regenwasser wird gesammelt und direkt für die Bewässerung genutzt. In Hamburg-Eimsbüttel wird dieses Modell bereits erprobt
(siehe NDR-Bericht: https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/gehweg-regentonnen-berliner-modell-fuer-eimsbuettel,regentonnen-100.html).
Im Stadtbezirksgebiet Westliches Ringgebiet gibt es bereits Initiativen von engagierten Bürger:innen und Organisationen, unter anderem von ambet e.V., die konkrete Standorte für Regentonnen vorgeschlagen und mit der Verwaltung abgestimmt haben. Diese Initiativen möchten das Projekt aktiv umsetzen und nutzen.
Der Frankfurter Platz bietet sich als erster Pilotstandort an, da hier mehrere Baumscheiben zu versorgen sind und bereits eine hohe Bereitschaft zur Mitwirkung besteht.
Mit diesem Antrag sollen die laufenden Bemühungen unterstützt, die Verwaltung zur Umsetzung eines Pilotprojekts beauftragt und die Erfahrungen anschließend ausgewertet werden. So wird Klimaschutz mit bürgerschaftlichem Engagement verbunden und eine Grundlage für eine Ausweitung auf weitere Stadtteile geschaffen.
