Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Antrag (öffentlich) - 25-26485

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschluss:

Die Verwaltung wird gebeten, Gespräche mit den in Braunschweig tätigen CarSharing-Anbietern aufzunehmen mit dem Ziel, ein Konzept zur Ausweitung des CarSharing-Angebot auch auf den Stadtbezirk 112 (Querum-Gliesmarode-Riddagshausen-Bienrode-Waggum-Bevenrode) zu entwickeln und zeitnah umzusetzen. Mögliche Standorte für CarSharing-Stationen:

Bereich Querum

  • Westfalenplatz
  • he Baugebiet Holzmoor-Nord
  • Baugebiet Dibbesdorfer Straße -Süd

Bereich Gliesmarode

  • he Endhaltestelle Straßenbahn
  • he Friedrich-Voigtländer-Straße

Bereich Forschungsflughafen

  • he des geplanten Bahnhaltepunktes Bienrode
  • im Umfeld der Hochschul- und Forschungseinrichtungen

Perspektivisch sollten alle Ortsteile des Bezirkes ein Angebot erhalten.

 

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Bislang besteht in Braunschweig ein CarSharing-Angebot im Wesentlichen nur im Innenstadtbereich. Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtbezirks 112 sind dadurch faktisch von dieser Form nachhaltiger Mobilität ausgeschlossen. In den Ortsteilen Querum, Gliesmarode sowie im Umfeld des Forschungsflughafens ist die Nachfrage nach flexibler Mobilität ohne eigenes Auto gegeben. 
Der Bereich Forschungsflughafen liegt in unmittelbarer Nähe zum zukünftigen Bahnhaltepunkt Bienrode, ist Standort vieler Hochschul- und Forschungseinrichtungen u.a. mit den Forschungsschwerpunkten  Mobilität und Entwicklung (Mobilitätscluster). Diese Kombination bietet ein ideales Umfeld für ein CarSharing-Angebot.
Die Notwendigkeit einer Ausweitung des Angebots auf Querum und Gliesmarode wird zudem durch die Neubauentwicklungen und Verdichtung der letzten Jahre im Stadtbezirk verstärkt. Besonders das geplante Baugebiet Holzmoor-Nord mit ca. 650 Wohneinheiten und das Baugebiet Dibbesdorfer Strasse-Süd führt zu einer erheblichen Zunahme der Einwohnerzahl und damit auch zu wachsendem Parkdruck in den umliegenden Quartieren. CarSharing-Angebote können hier eine wichtige Entlastung schaffen. Sie können dazu beitragen, den individuellen Autobesitz zu verringern, die Umweltbelastung durch den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren und die Parkplatzsituation zu entlasten. Mit der Ausweitung des Angebots auch auf den Stadtbezirk 112 wäre ein wichtiger Schritt in Richtung nachhaltiger, klimafreundlicher und sozial gerechter Mobilität getan.

gez.    gez.   gez.    

Antje Keller   Paul Klie  Gerhard  Masurek

(partei- / fraktionslos)  (SPD-Fraktion) (Fraktion B90/Grüne)

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