Rat und Stadtbezirksräte
Mitteilung - 25-26536
Grunddaten
- Betreff:
-
Trockentoilette Ölper See
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 67 Fachbereich Stadtgrün
- Verantwortlich:
- Hanusch
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Umwelt- und Grünflächenausschuss
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zur Kenntnis
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30.09.2025
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Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 330 Nordstadt-Schunteraue
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zur Kenntnis
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08.10.2025
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Abweichend von der ursprünglichen Mitteilung DS-Nr. 25-25455 an den Umwelt- und Grünflächenausschuss und an den Stadtbezirksrat 330 Nordstadt-Schunteraue schlägt die Verwaltung vor, die im Oktober 2024 in Betrieb genommene sogenannte Haferstroh-Trockentoilette bis auf weiteres an ihrem Standort am Ölper See zu belassen.
In der DS 25-25455 wurde mitgeteilt, dass sich die jährlichen Reinigungskosten gem. Submissionsergebnis der öffentlichen Ausschreibung entgegen der ursprünglichen Kostenschätzung von 14.000 € auf über 40.000 € für das Jahr 2025 belaufen würden und daher keine Auftragsvergabe erfolgt.
In Nachgang dieser Mitteilung wurde in diesem Zusammenhang nach einer Standortalternative gesucht. In diesem Zeitraum musste aber die Reinigung der Toilette bis zur endgültigen Standortfindung sichergestellt werden. Für diesen verkürzten Zeitraum wurden wiederum Angebote eingeholt, deren Ergebnisse die Vermutung zuließen, dass die Preise der öffentlichen Ausschreibung möglicherweise insgesamt zu hoch sein könnten. Es stellte sich im Rahmen eines Aufklärungsgespräches heraus, dass es sich um einen Kalkulationsirrtum der Reinigungsfirma gehandelt hatte.
Demnach würden sich die Reinigungskosten jährlich auf ca. 15.000 € belaufen und damit näherungsweise den Ergebnissen der ursprünglichen Kostenschätzung entsprechen. Daher erfolgt entgegen vorangegangener Überlegungen vorerst kein neuer Standortvorschlag.
Die Reinigung soll für 2026 neu vergeben werden.
Darüber hinaus stellt die Verwaltung aber fest, dass es bei der Toilette am Ölper See nach wie vor außergewöhnliche Verschmutzungen gibt, die über das normale Maß weit hinaus gehen. Die Situation wird weiter beobachtet und ggf. im Verlauf des Jahres 2026 neu bewertet.
