Rat und Stadtbezirksräte
Antrag (öffentlich) - 25-26589
Grunddaten
- Betreff:
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Dringlichkeitsantrag: Änderung der Planungen für die zukünftige Verkehrsführung am Bahnübergang auf dem Anger
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 0103 Referat Bezirksgeschäftsstellen
- Verantwortlich:
- CDU-Fraktion, BIBS-Fraktion, Tobias Zimmer (FDP) im Stadtbezirksrat 112
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 112 Wabe-Schunter-Beberbach
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Entscheidung
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01.10.2025
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Beschlussvorschlag
Beschluss:
- Die Stadt Braunschweig soll sich umgehend und mit Nachdruck für eine
Sondergenehmigung der Bahn einsetzen, um Radweg bedarfsgerecht so auszulegen, dass 2 LKW sich dort begegnen können und dies zukünftig auf dürfen.
- Sollte die erste Lösung nicht von Erfolg gekrönt sein, soll eine Lösung mit den
Verkehrszeichen 208 und 308 angestrebt werden. Das bedeutet, dass Fahrzeuge aus einer Fahrtrichtung Vorrang haben, sofern von beiden Seiten zur gleichen Zeit ein LKW oder PKW kommt, aber Grundsätzlich eine Befahrung in beiden Fahrtrichtungen möglich wird.
- Sollte Lösung 1 und 2 nicht von Erfolg gekrönt sein, ist eine Lichtsignalanlage anzustreben, die den KFZ Verkehr abwechselnd in beide Richtungen ermöglicht, wie es in Baustellen mit entfallenden Fahrstreifen oft praktiziert wird.
Sachverhalt
Sachverhalt:
Angesichts der kritischen Lage für den für das Gewerbegebiet lebensnotwendigen Lieferverkehrs und der Belastung der Anwohner und der Krippe unter anderem am Maschweg und der Tatsache, dass aufgrund von Baustellen oder der Parksituation im großen Moore ist die geplante Einbahnstraße am im Umbau befindlichen Bahnübergangs auf dem Anger eine ernsthafte Bedrohung für den Bestand der ansässigen Unternehmen und etwa 600 Arbeitsplätzen. Am Bahnübergang Wendebrück ist angesichts der untragbaren Sperrung, für die die Richtlinien der Bahn eigentlich keine Alternative vorsehen, wird ebenfalls unter Hochdruck an einer praktikablen Lösung gearbeitet. Diese Vorgehensweise muss zwingend auch am Bahnübergang auf dem Anger verfolgt werden. Strukturen vor Ort sind gewachsen und werden auch in ihrer bisherigen Form benötigt. Dass die internen Normen der Bahn immer weiter verschärft werden, darf den Zweck der Anlagen nicht aushebeln. Bei den Vorschlägen handelt es sich um Varianten, die mit den Unternehmen vor Ort, Vertretern der Stadtverwaltung, Anwohnern und des Rates der Stadt erarbeitet worden sind.
Begründung der Dringlichkeit:
Der Artikel vom 18.09.2025 in der Braunschweiger Zeitung zum Bahnübergang Wendenbrück hat aufgezeigt, dass es seitens der Bahn durchaus Spielräume gibt. Anders ließe sich die Öffnung dieses Bahnübergangs zu Ende Oktober nicht realisieren. Daraus und aus der Tatsache, dass für den Bahnübergang am Anger nicht mehr viel Zeit für eine Umplanung bleibt, ergibt sich die Dringlichkeit des Antrags.
Gez.
Berger, Zimmer, Jenzen
