Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Antrag (öffentlich) - 25-26653

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschluss:

Wir beantragen im Nachgang zur rgerinformationsveranstaltung schon jetzt, folgende Punkte bei der Detailplanung zu berücksichtigen:

 

  1. Die Fahrbahnbreite wird nicht (wie geplant) auf 5,50 m verringert, sondern mit 6,00 m

beibehalten.

 

Begründung: Der Begegnungsverkehr sollte in Anbetracht vieler parkender Fahrzeuge nicht

                      unnötig erschwert werden (siehe auch Anlage) und auch bei der Begegnung

                      zwischen PKW und PKW "zukunftsfest" bleiben. Breitere Fußwege sind nach

                      allen einschlägigen Erfahrungen nicht erforderlich.

 

  1. Auf die geplante zweite Querung (Hausnrn. 5/19) neben der Querung am Festplatz

 wird verzichtet.

 

 Begründung: Eine weitere Querung nördlich des Festplatzes ist nach allen einschlägigen

                      Erfahrungen überflüssig. Zur Verkehrsberuhigung könnte alternativ eine

                     geeignete Parkregelung dienen.

 

  1. Die geplanten Parkflächen in den verkehrsberuhigten Bereichen Amselsteg und

Zeisigweg werden nochmals überprüft und im Hinblick auf eine moderate Erhöhung der Anzahl optimiert. 

 

Begründung: Der Verlust von ca. 1/3 der bisherigen, dringend nötigen Parkplätze am

                     Straßenrand ist gravierend. Auf der Grundlage einer Begehung und

                     Anpassung, sollte es jeweils möglich sein 1-2  PKW-Parkflächen zu gewinnen.

 

  1. Während der Bauarbeiten wird auf die Ausweisung des fertiggestellten Rosenkamps/

            Blumenwegs als Verkehrsberuhigter Bereich (VB) verzichtet.

 

Begründung: Es dürfte dann im bereits fertiggestellten Rosenkamp/Blumenweg nicht nur in

                     den markierten Flächen geparkt werden, wodurch sich die Parksituation im

                     Sanierungsgebiet entspannt.

 

  1. Die Durchfahrt für große LKW von der Veltenhöfer Straße zur Straße Im Steinkampe

 über die Lindenstraße/Eichendorffstraße/Geibelstraße wird durch Verkehrszeichen/

 Warnhinweise bereits an der Einmündung von der Veltenhöfer Straße in die  

 Lindenstraße eingeschränkt.

 

Begründung: Oft biegen große LKW (u.a. Sattelschlepper, Autotransporter) von der

Veltenhöfer Straße in die Lindenstraße ein, merken erst am Berliner Bären (Kreuzung Lindenstr., Zeisigweg, Geibelstr., Eichendorfstr.), dass die weitere Straßenführung ungeeignet ist und versuchen dann zu wenden.

 

  1. Die bisherige Grünfläche am Berliner Bären wird durch eine gepflasterte Aufstellfläche nach Osten ergänzt, wie es dem Antrag vom 07.06.2022 (Drsn. 22-18824 und 22-18824-01) entspricht.

 

Begründung: Eine Verlängerung in Form einer Aufstellfläche zum Überqueren der

                      Geibelstraße und des Zeisigwegs ist - unabhängig von der Ausweisung als VB

                      - ein sinnvoller Beitrag zur Verkehrssicherheit. Ein begrünter/bepflanzter

                      "Zwickel" würde nach den bisherigen Erfahrungen zu leicht von größeren

                      Fahrzeugen beschädigt oder zerstört werden.

 

  1. Es wird ein Konzept erstellt, um das Quartier Wenden-SW während der Sperrung der

Lindenstraße durch eine zweite Zufahrt-/Ausfahrt neben der Straße Im Steinkampe zu erschließen.

 

Begründung:r Einsatz- und Rettungskräfte ist schon das jetzt beobachtete fast tägliche

                      Chaos an der Einmündung Hauptstraße/Im Steinkampe unzumutbar und dürfte

                      durch den Monate andauernden Wegfall der Zu-/Ausfahrt über die Veltenhöfer

                      Straße/Lindenstraße nach Baubeginn zur nicht mehr tolerierbaren Gefährdung

                      für ca. 1500 Menschen im Quartier werden.
 

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Die Bürgerinformationsveranstaltung zum Ausbau der Straßen Lindenstraße, Zeisigweg und Amselsteg hat am 6. Oktober 2025 in der Aula des Lessinggymnasiums stattgefunden, zu der ca. 30 Bürgerinnen und Bürger erschienen waren.

 

An der grundsätzlichen Notwendigkeit der Kanal- und Leitungs­arbeiten und der nachfolgenden Straßensanie­rungen bestand kein Zweifel. Auch die Einrichtung der Lindenstraße als Tempo-30-Straße und der Umbau des Amselstegs und des Zeisigwegs zum verkehrs­beruhigten Bereich fanden grundsätzliche Zustimmung.

 

Es gab allerdings zu einigen Punkten der Planung begründete Kritik und sinnvolle Vorschläge und Anregungen. Diese ergaben sich meistens aus den langjährigen Erfahrungen von Menschen, die selber in diesem Quartier leben und gut beurteilen können, ob bestimmte Maßnahmen die Situation verbessern oder sogar beinträchtigen könnten.

 

gez.

 

Heidemarie Mundlos         Uwe Kutschenreiter           André Gorklo
 

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