Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 25-26832
Grunddaten
- Betreff:
-
Erfassung und Ausbau öffentlich zugänglicher Defibrillatoren (AED) im Stadtbezirk 222
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0103 Referat Bezirksgeschäftsstellen
- Verantwortlich:
- SPD-Fraktion im Stadtbezirksrat 222
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 222 Südwest
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zur Beantwortung
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18.11.2025
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Ein plötzlicher Herzstillstand kann jederzeit und überall auftreten. In solchen Notfällen zählt jede Minute. Der Einsatz eines automatisierten externen Defibrillators (AED) innerhalb der ersten drei bis fünf Minuten kann die Überlebenschancen um ein Vielfaches steigern.
Öffentlich zugängliche Defibrillatoren ermöglichen es auch Ersthelfenden ohne medizinische Ausbildung, lebensrettende Maßnahmen einzuleiten, noch bevor der Rettungsdienst eintrifft.
Um im Ernstfall schnell reagieren zu können, ist es wichtig zu wissen, wo sich bereits Defibrillatoren befinden und an welchen Orten weitere benötigt werden. Eine systematische Erfassung sowie die Prüfung zusätzlicher Standorte tragen erheblich zur Gesundheitsvorsorge und Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Stadtbezirk bei.
Frage 1: Kann die Verwaltung eine Übersicht aller im Stadtbezirk 222 vorhandenen Defibrillatoren (AED) erstellen und dem Bezirksrat vorlegen?
Dabei sollen insbesondere Geräte berücksichtigt werden, die sich befinden in:
- Ladengeschäften und Supermärkten,
- Arztpraxen und Apotheken,
- Sportvereinen und anderen Vereinen,
- Einrichtungen der Feuerwehr sowie sonstigen öffentlichen oder halböffentlichen Gebäuden.
Frage 2: Welche weiteren Standorte beurteilt die Verwaltung als geeignet oder besonders sinnvoll für die Installation zusätzlicher Defibrillatoren im Stadtbezirk 222?
Frage 3: Kann die Verwaltung Vorschläge erarbeiten, wie die Verfügbarkeit und Sichtbarkeit von AED-Geräten verbessert werden kann (z. B. durch zentrale Registrierung, Beschilderung, Förderprogramme oder Kooperationen mit lokalen Einrichtungen)?
gez.
Burim Mehmeti
