Rat und Stadtbezirksräte
Stellungnahme - 25-26654-01
Grunddaten
- Betreff:
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Alter Postweg in Wenden - Sicherheit muss Vorrang haben
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- 66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr
- Beteiligt:
- 0103 Referat Bezirksgeschäftsstellen; 0600 Baureferat
- Verantwortlich:
- Wiegel
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 322 Nördliche Schunter-/Okeraue
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zur Kenntnis
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18.11.2025
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Zur Anfrage der CDU/FDP-Gruppe im Stadtbezirksrat 322 vom 15.10.2025 nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:
Zu 1.:
Eine Anpassung der Markierung ist nicht vorgesehen.
Im Alten Postweg wurden Flächen, auf denen bereits vor der Einrichtung des verkehrsberuhigten Bereiches geparkt werden konnte, durch Markierung wieder für diese Nutzung freigegeben, um möglichst wenig Parkraum zu reduzieren. Der sehr breite Einmündungsbereich auf der Ostseite des Alten Postweg wird durch die beidseitige Markierung verengt. Das trägt zur Verkehrssicherheit bei, da Autofahrende damit gezwungen sind, die Geschwindigkeit zu reduzieren. Es besteht ein ausreichender Abstand zwischen dem Parkstand und dem Fußgängerüberweg, so dass Zufußgehende gefahrlos in den Alten Postweg einbiegen können oder gegebenenfalls ein herausfahrendes Fahrzeug vorbeilassen können.
Zu 2.:
Vor der Ausweisung als verkehrsberuhigter Bereich stand den Zufußgehenden lediglich ein ca. 1 m breiter markierter Streifen zur Verfügung, der keinerlei Schutz vor dem fließenden Verkehr bot und auf dem sie von Kraftfahrzeugen mit 30 Km/h überholt werden durften. Diese Gehwegfläche war insbesondere für Menschen mit Mobilitätshilfen deutlich zu schmal. Durch die Umgestaltung und das Entfernen der Gehwegmarkierung steht nun die gesamte Fahrbahnfläche zum Gehen zur Verfügung. Zufußgehende Personen sind im verkehrsberuhigten Bereich so deutlich sichtbarer und auch das Vorbeifahren erfordert von den Autofahrenden erhöhte Achtsamkeit. Somit bestand vor der Umgestaltung ein deutlich größeres Gefährdungspotential als nach der Umgestaltung.
