Rat und Stadtbezirksräte
Antrag (öffentlich) - 25-26949
Grunddaten
- Betreff:
-
Kennzeichnung von Hindernissen für Blinde und Sehbehinderte
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- CDU-Fraktion im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Ausschuss für Mobilität, Tiefbau und Auftragsvergaben
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Entscheidung
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26.11.2025
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Beschlussvorschlag
Die Verwaltung wird gebeten, sich mit dem Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen e.V. in Verbindung zu setzen, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen, wie Hindernisse (Poller, Fahrradständer, Treppenstufen etc.) in der Braunschweiger Innenstadt besser gekennzeichnet werden können.
Sachverhalt
Sachverhalt:
Am 15. Oktober dieses Jahres hatte der Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen e. V. (BVN) anlässlich des Tags des weißen Stockes zu einer besonderen Stadtführung durch die Braunschweiger Innenstadt eingeladen.
Die Teilnehmer aus Politik und Verwaltung hatten die Gelegenheit, sich mittels präparierter Brillen in die Perspektive von blinden und sehbehinderten Menschen zu versetzen und sich mit dem sogenannten weißen Stock den Weg durch die Braunschweiger Innenstadt zu bahnen. Auf dem Streckenabschnitt vom Altstadtrathaus zum Burgplatz wurden von den Verantwortlichen und Teilnehmern zahlreiche Barrieren identifiziert, die als potenzielle Gefahrenquellen eingestuft wurden. Dabei ist besonders aufgefallen, dass derzeit Hindernisse bestehen, die von Sehenden nicht als solche erkannt werden. So stellen Poller, Fahrradständer und an einigen Stellen auch Treppenstufen eine Gefährdung dar. Eine Gefährdung, die es in einer Stadt, die sich Inklusion auf die Fahnen geschrieben hat, nicht geben sollte.
Um diese Gefahrenquellen zu minimieren und die Braunschweiger Innenstadt für blinde und sehbehinderte Menschen besser zugänglich und erfahrbar zu gestalten, ist es zunächst wichtig, diese Gefahrenquellen durch einen Austausch zwischen Verband und Verwaltung zu identifizieren. Im Anschluss sollte dann nach einem Weg gesucht werden, wie die unterschiedlichen Interessen (bspw. des BVN und der Stadtbildgestaltung) mit einander in Einklang gebracht werden können, um Braunschweig inklusiver zu gestalten.
