Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Mitteilung außerhalb von Sitzungen - 25-26815

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

Nach der Feststellung von Gleisschäden in Stöckheim musste der Teilabschnitt bis zur Abstellung der Schäden für den Stadtbahnverkehr gesperrt werden. Die BSVG strebt weiterhin schnellstmöglich die Wiederinbetriebnahme des Teilabschnitts an und geht derzeit von einer Fertigstellung der Baumaßnahme im Frühjahr 2026 aus.

 

Aufgrund der Streckensperrung muss derzeit ein Ersatzverkehr (SEV) mit Bussen eingesetzt werden, der Stöckheim an die Stadtbahnhaltestelle "Sachsendamm" anbindet und dort einen Umstieg in die Stadtbahnlinien 1 und 2 ermöglicht. Die BSVG hat Anfragen aus der Bürgerschaft und dem Stadtbezirksrat erhalten, dieses Ersatzkonzept anzupassen. Es wird insbesondere bemängelt, dass die Umsteigesituation am Sachsendamm kompliziert und unsicher ist, die Anbindung um Hauptbahnhof und in die Innenstadt schlechter geworden ist und der Anschluss zwischen Bus und Bahn bzw. umgekehrt nicht zuverlässig funktioniert.

 

Die BSVG hat diese Anregungen sehr ernst genommen und passt das Ersatzkonzept an, um die Angebotsqualität für die Stöckheimerinnen und Stöckheimer bis zur Wiederin­betrieb­nahme des Stadtbahnabschnitts zu verbessern. Ab Montag, 24. November, gilt das ange­passte Konzept, das einen Direktanschluss an den Hauptbahnhof sicherstellt und Umstiege am Sachsendamm vermeidet. In der Anlage sind entsprechende Visualisierungen beigefügt.

 

Maßnahmen

Ab dem 24. November fährt tagsüber von Montag bis Samstag zukünftig ein Schienenersatzverkehr „Linie 1E“ im 15-Minuten-Takt zwischen „Hauptbahnhof“ und „Salzdahlumer Weg“. Der SEV bedient die Haltestellen "Salzdahlumer Weg", "Großes Weghaus", "Stöckheimer Markt", "Siekgraben", "Bertha-von-Suttner-Straße", "Glogaustraße", "Görlitzstraße" (Ersatzhaltestellen), "Militschstraße", "Sachsendamm", "Richmondweg", "Bürgerpark" und "Hauptbahnhof".
 

In der Schwachverkehrszeit übernimmt die Linie 420 diese Funktion und wird zwischen Braunschweig und Wolfenbüttel wieder über Stöckheim umgeleitet. Sie bedient dann zusätzlich die Haltestellen "Salzdahlumer Weg", "Großes Weghaus", "Stöckheimer Markt", "Siekgraben", "Bertha-von-Suttner-Straße" und "Glogaustraße". Dann fährt sie zur Haltestelle "Richmondweg" und kehrt dort wieder auf den regulären Linienweg zurück. In der Gegenrichtung wird der gleiche Fahrweg genutzt. Die Schwachverkehrszeit betrifft die Zeiträume montags bis samstags in den frühen Morgenstunden, am Abend, sowie sonntags den kompletten Tag.
 

Damit die Anpassung geleistet werden kann, wird zeitgleich eine Anpassung im Stadt­bahnbereich notwendig: Ab dem 24. November wird nur noch die Stadtbahnlinie 1 in den Heidberg verkehren, die Stadtbahnlinie 2 endet von Montag bis Samstag tagsüber am „Hauptbahnhof“. In der Schwachverkehrszeit fahren beide Stadtbahnlinien 1 und 2 in den Heidberg.
 

Außerdem kehrt die Buslinie 421 zu ihrem 30-Minuten-Takt zurück und bedient auf ihrem Linienweg auch die Haltestelle „Senefelderstraße“ wieder. Alle veränderten Fahrtbeziehungen und Abfahrtzeiten können in der elektronischen Fahrplanauskunft überprüft werden. Hier muss ein Datum ab dem 24. November ausgewällt werden.

 

Vorteile für die Fahrgäste in Stöckheim

Es steht ganztägig eine direkte Verbindung aus Stöckheim zum Hauptbahnhof bzw. umgekehrt zur Verfügung. Darüber hinaus ergibt sich eine verbesserte Umsteigesituation zu den Stadtbahnen am Hauptbahnhof im Vergleich zur Haltestelle "Sachsendamm" (inkl. besseren Witterungsschutz und kürzeren Wegen). In der Schwachverkehrszeit besteht eine direkte Anbindung über die Linie 420 von und zur Innenstadt.

 

Ergänzende Erläuterungen

Die Änderung im Stadtbahnbereich ist erforderlich, um das für den SEV notwendige Fahrpersonal zur Verfügung zu haben. Es wird die Linie 1 in den Heidberg geführt und die Linie 2 endet tagsüber am Hauptbahnhof, damit beide Linien eine gleichbleibende Linienführung haben und keine Änderung im Nachtverkehr, wenn die Linie 2 nicht verkehrt, notwendig wird. Die Linie 420 kann darüber hinaus aus Kapazitätsgründen nur in der Schwachverkehrszeit über Stöckheim geführt werden. In der Hauptverkehrszeit stünden durch die hohe Nachfrage der Verbindung Braunschweig - Wolfenbüttel nicht genug Plätze für die Fahrgäste aus Stöckheim in den Bussen zur Verfügung. Außerdem verlängert sich durch die Umleitung die Fahrzeit deutlich, was im nachfragestarken Tagesverkehr auf der Relation Braunschweig - Wolfenbüttel klar nachteilig wäre. Die Abfahrtzeiten der Linie 420 werden daher in der Schwachverkehrszeit angepasst. In Wolfenbüttel ergeben sich frühere Abfahrtszeiten in Fahrtrichtung Braunschweig bzw. eine spätere Ankunft aus Braunschweig.

 

Die BSVG wird die Umsetzung der genannten Anpassungen umfassend kommunizieren, sodass sich die Fahrgäste hierauf einstellen können. Die Verwaltung wird die Gremien bei weiteren Änderungen erneut informieren.
 

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Anlagen

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Erläuterungen und Hinweise