Rat und Stadtbezirksräte
Stellungnahme - 25-26798-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Radverkehrsführung Hagenmarkt-Umfeld während der Weihnachtsmarktzeit
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- 66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr
- Beteiligt:
- DEZERNAT III Stadtplanungs-, Verkehrs-, Tiefbau- und Baudezernat; 0600 Baureferat
- Verantwortlich:
- Leuer
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Ausschuss für Mobilität, Tiefbau und Auftragsvergaben
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zur Kenntnis
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26.11.2025
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Zur Anfrage der Fraktion Bündnis 90 - DIE GRÜNEN vom 04.11.2025 nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:
Zu 1: Das bekannte Verkehrskonzept für Fußgänger und Radfahrer sieht weiterhin Querungen des Baubereiches in den Bereichen Meinhardshof, Reichsstraße/Höhe, Katharinenkirche und Wilhelmstraße vor, damit die Innenstadt in nördlicher Relation gut erreichbar bleibt.
In West-Ost-Richtung (Fallersleber Straße, Hagenbrücke, Küchenstraße) können Fußgänger (in beide Richtungen) und Radfahrer die Baustelle auf der nördlichen Seite des Hagenmarktes passieren. Lediglich Radfahrende in Ost-West-Richtung werden über Alte Waage, Kröppelnstraße, Werder umgeleitet.
Als zusätzliche Fahrbeziehung für den Radverkehr wird der Radweg zwischen Meinhardshof und der Straße „Höhe“ wieder freigegeben. Ab der Straße „Höhe“ werden Geh-/Radverkehr über den Gehweg mit Zusatz „Radfahrer frei“ bis zur Casparistraße und weiter entlang des Baufeldes bis zur Matthiesen Passage geführt.
Im Bereich des neu eröffneten Bohlweges ist keine Freigabe für den Radverkehr möglich gewesen, da direkt angrenzend zur Fahrbahn noch diverse Bautätigkeiten stattfinden und eine Fertigstellung der Radverkehrsanlagen hier noch nicht möglich war. Eine Führung des Radverkehrs auf der Fahrbahn wurde geprüft, musste jedoch aus Gründen der Sicherheit für die Radfahrenden und aus Leistungsfähigkeitsgründen (längere Räumzeiten für den Radverkehr im Vergleich zum Kfz) verworfen werden.
Zu 2: Die Umleitung für die Münzstraße (von Nord nach Süd) erfolgt, wie in den letzten Jahren auch, über den Bohlweg. Das Befahren der Münzstraße aus Norden kommend in Richtung Süden ist aufgrund des erhöhten Gefahrenpotenzials während des Weihnachtsmarktes nicht möglich.
Für den Radverkehr in Süd-Nord-Relation ist es vom Waisenhausdamm kommend möglich, die Münzstraße in Richtung Norden zu befahren. Diese Relation ist bis zum Baufeld (Casparistraße) befahrbar.
Das Befahren des Domplatzes ist außerhalb der Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes möglich. Während der Sperrung des Domplatzes kann dieser wie unter 1. beschrieben umfahren werden.
Zu 3. Ja, diese Möglichkeit wurde betrachtet. Die örtlichen Gegebenheiten lassen eine Freigabe des Radverkehrs in Gegenrichtung nicht zu, da für einen Begegnungsverkehr insbesondere im Bereich der Kurve Ruhfäutchenplatz ein Begegnen zwischen z. B. Gelenkbussen und Radfahrenden nicht möglich ist. Daher würde eine Sperrung der Park- und Lieferflächen entlang des Marstalls keinen Vorteil bringen.
