Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 25-27022
Grunddaten
- Betreff:
-
Wiederholte Umweltverschmutzung in renaturierter Schunter
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0103 Referat Bezirksgeschäftsstellen
- Verantwortlich:
- Frau Bartsch (BIBS) im Stadtbezirksrat 330
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Geplant
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 330 Nordstadt-Schunteraue
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zur Beantwortung
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22.01.2026
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Wir beziehen uns auf die Stellungnahmen zu den Anfragen 22-18842 und 23-20319.
Seit ca. zwei Wochen, also etwa ab dem 13.11.2025, sind leider wieder erhebliche Verschmutzungen im Entwässerungsgraben entlang der A2 festzustellen. Der Graben stinkt zunehmend nach Öl oder Benzin und das Wasser gleicht einer trüben Brühe. Er entwässert über die Ohe in die renaturierte Schunter.
Die Verschmutzungen traten in letzter Zeit seltener auf in Abständen von jeweils wenigen Monaten, jetzt aber wieder massiv. Eine Katastrophe für die Bemühungen in der renaturierten Schunter eine Fauna entsprechend dem Standort anzusiedeln.
Die Stadtentwässerung bemüht sich seit einigen Tagen den Schaden unter Kontrolle zu halten und den Verursacher zu ermitteln.
Es ergeben sich folgende Fragen:
- Wurden abgesehen von den sicht- und riechbaren Öl-/ Benzinverschmutzungen noch weitere Schmutzstoffe nachgewiesen, z.B. Betoneinträge (Indikator Aluminium) oder Kunststoffpellets und gibt es Hinweise auf den Verursacher?
- Welche Maßnahmen wurden vom Betreiber des Betonwerkes entwickelt und wann umgesetzt, um Einträge von Schadstoffen in den Entwässerungsgraben zu verhindern? Siehe auch 23-20319-01.
- Sind möglicherweise im Betonwerk vorhandene Abscheidungsanlagen außer Funktion oder werden sie umgangen?
gez.
Sabine Bartsch
