Rat und Stadtbezirksräte
Antrag (öffentlich) - 26-28189
Grunddaten
- Betreff:
-
Umstellung des Winterdienstes hinsichtlich Priorisierung von Fuß- und Radwegen
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 0103 Referat Bezirksgeschäftsstellen
- Verantwortlich:
- Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und Frau Buchholz (BIBS) im Stadtbezirksrat 322
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Geplant
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 322 Nördliche Schunter-/Okeraue
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Entscheidung
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27.01.2026
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17.03.2026
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Sachverhalt
Aktuell werden Fuß- und Radwege bei Schneefällen erst nach dem Räumen der Straßen geräumt. Die Schneefälle im Januar haben gezeigt, dass die von der Stadt zu reinigenden Fuß- und Radwege oftmals nicht hinreichend oder erst spät geräumt wurden.
Eine Priorisierung im Schneeräumplan wurde zum Beispiel in Karlskoga (Südschweden) sehr erfolgreich eingeführt, wie Caroline Criado-Perez in ihrem Buch "Unsichtbare Frauen" eindrucksvoll darstellt: Die Verantwortlichen in Karlskoga trafen diese Entscheidung, da es einfacher ist mit dem Auto durch den Schnee zu fahren als einen Rollstuhl oder Kinderwagen durch den Schnee zu schieben. Außerdem ist die veränderte Priorisierung kostenneutral. Darüber hinaus zeigte sich, dass durch die priorisierte Räumung der Fußwege Geld gespart werden konnte, da die Aufnahme von Verletzten in Krankenhäuser zurückging und somit die Kosten für das Gesundheitssystem als auch Produktivitätsausfälle reduziert wurden.Dies zeigt auch die Tagesschau-Meldung vom 13.01.2026
Tagesschau, Stand: 13.01.2026 06:22 Uhr
Unfälle durch Glatteis haben in den vergangenen Tagen die Notaufnahmen laut dem Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft "extrem belastet". Auch heute muss in einigen Landesteilen noch mit Glätte gerechnet werden.
Viele Unfälle durch Glatteis haben in den Notaufnahmen deutscher Krankenhäuser für eine außergewöhnliche Belastung gesorgt. "Eis und Schnee haben uns in den vergangenen Tagen auch in den Notaufnahmen extrem belastet", sagte Gerald Gaß, Vorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), der Rheinischen Post.
"Wir haben eine große Zahl an Fußgängerunfällen gesehen - überwiegend mit kleineren Verletzungen und Brüchen, aber auch mit schweren Verkehrsunfällen durch glatte Straßen."
Im Anhang zwei Fotos vom Zustand der Rad- und Fußwege am 14.01.2026. Ein sehr ähnliches Bild gab auch die Bushaltestelle am Ortsausgang Wenden aus.
gez.
Dr. Thomas Huk, Roswita Wrensch, Astrid Buchholz
Anlagen
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1
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(wie Dokument)
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54,5 kB
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