Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 26-28193
Grunddaten
- Betreff:
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Verlässlicher Busverkehr durch die Verkehrsgesellschaft Landkreis Gifhorn mbH (VLG)?
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0103 Referat Bezirksgeschäftsstellen
- Verantwortlich:
- Frau Buchholz (BIBS)
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 322 Nördliche Schunter-/Okeraue
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zur Beantwortung
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27.01.2026
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Sachverhalt
In den vergangenen Weihnachtsferien ist es wiederholt dazu gekommen, dass an den Haltestellen der VLG wartende Menschen vom Bus nicht mitgenommen wurden. Das Problem entstand offensichtlich durch den Einsatz von Kleinbussen, die zulässigerweise nicht mehr als 7 oder 8 Personen befördern dürfen. Das Mitfahren im Stehen ist in ihnen nicht erlaubt.
Der Einsatz der Kleinbusse ist nicht neu, ebenso wenig wie die Frage, was passiert, wenn mehr Menschen mitfahren möchten, als erlaubt ist. Vor etwa zwei Jahren erklärte ein Busfahrer der VLG hierzu: Sollten mehr Personen mitfahren wollen, dann wird für die nicht mitgenommenen Personen ein Taxi bestellt, das sie an die Straßenbahn oder gegebenenfalls z.B. zum Hauptbahnhof bringt, wenn man sonst den Zug nicht mehr erreichen würde.
Am Sonnabend des vierten Advent 2025 wurde den ca. 20 wartenden Menschen am Heideblick lapidar mitgeteilt, in einer Stunde würde doch der nächste Bus fahren und auf die Möglichkeit der Taxifahrt angesprochen hieß es, dass das gar nicht gemacht würde.
Vor diesem Hintergrund bittet der Stadtbezirksrat um die Beantwortung der folgenden Fragen:
Sowohl die BSVG als auch die VLG arbeiten neben anderen Verkehrsunternehmen miteinander im Verkehrsverbund Region Braunschweig. Gibt es hier verlässliche Absprachen, nach denen die durch den Bezirk fahrenden Buslinien der VLG als fester Bestandteil des ÖPNV des Bezirks mit der entsprechenden Verantwortlichkeit gelten?
Falls ja, wie kann es sein, dass das Busfahren zu manchen Zeiten quasi zu einer Art Lotterie wird, bei der man nicht weiß, ob man mitgenommen wird oder nicht?
Gibt es innerhalb des Verkehrsverbundes abgestimmte Vorgehensweisen, was passiert, wenn das angebotene Fahrzeug – egal welcher Größe - nicht die nötige Kapazität aufweist, alle wartenden Fahrgäste aufzunehmen?
gez.
Astrid Buchholz
