Rat und Stadtbezirksräte
Mitteilung - 26-28257
Grunddaten
- Betreff:
-
Statusbericht 2025 zum Baumspendenprogramm „Mein Baum für Braunschweig“
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 67 Fachbereich Stadtgrün
- Verantwortlich:
- Hanusch
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
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●
Erledigt
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Umwelt- und Grünflächenausschuss
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zur Kenntnis
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30.01.2026
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Sachverhalt
Zum aktuellen Sachstand des Baumspendenprogramms „Mein Baum für Braunschweig“ teilt die Verwaltung Folgendes mit:
Baumspendenprogramm „Mein Baum für Braunschweig“ (Stand 31.12.2025)
Für das Spendenprogramm „Mein Baum für Braunschweig“ sind im Jahr 2025 insgesamt 22 Interessensbekundungen in Form von E-Mails oder Anrufen bei der Stadt Braunschweig eingegangen. Im Jahr 2025 sind 27 Spenden für Stadtbäume und 7 Spenden für Ereignisbäume eingegangen.
Die Spendenhöhe seit Bestehen des Baumspendenprogramms im Juli 2020 beträgt 163.753,32 €. Die Spendenhöhe hat sich 2025 im Vergleich zum Vorjahr verringert.
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Spendenjahr |
2020 (ab Juli) |
2021 |
2022 |
2023 |
2024 |
2025 |
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Spendensumme in Euro |
18.750,00 |
39.260,00 |
19.886,22 |
30.057,10 |
33.110,00 |
22.690,00 |
Derzeit gibt es 394 Stadtbäume, die zur Spende über die interaktive Baumspendenkarte zur Verfügung stehen. Weiterhin stehen auf der Ereignisbaumwiese im Westpark noch sechs von 46 Ereignisbäumen zur Spende zur Verfügung, womit die Fläche größtenteils bepflanzt ist.
Die 7 im Jahr 2025 gespendeten Ereignisbäume wurden bereits geliefert und werden im 1. Quartal 2026 gepflanzt.
Gemäß der Rückmeldung einiger Bürgerinnen und Bürger ist neben dem Standort auch die Baumart häufig eine Entscheidungsgrundlage für die Spende. Am häufigsten wurde im Jahr 2025 für die Schindel-Eiche (Quercus imbricaria) gespendet (5 Bäume). Danach folgen mit jeweils 3 Bäumen Felsenbirnen (Amelanchier arborea), Japanische Blütenkirschen (Prunus serrulata) und Spitzahorn (Acer platanoides). Die zu pflanzende Baumart wird unter Berücksichtigung verschiedenster Rahmenbedingungen (z.B. Standorteignung) vom Fachbereich Stadtgrün festgelegt.
Weiterhin soll im Jahr 2026 der Fokus vermehrt auf das Spendenmodul Klimawald gelegt werden, als flexibles Angebot für geringere Spendenbeträge, welches möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern eine Beteiligung am Ausbau des städtischen Baumbestandes ermöglicht.
Neben der Aktualisierung der Informationsmaterialien, ist auch die Überarbeitung der Spendenrichtlinie geplant. Aufgrund von Preissteigerungen bei Anschaffung, Pflanzung und Pflege der Gehölze ist ggf. eine Anpassung der Mindest- und Maximalspendensummen bei den Modulen Stadt- und Ereignisbäum erforderlich.
Öffentlichkeitsarbeit für das Baumspendenprogramm
In 2025 konnte das Interesse und die Bekanntheit des Baumspendenprogramms im Vergleich zu den Vorjahren weitestgehend gehalten werden. Es werden weiterhin unterschiedliche Kanäle in der Öffentlichkeitsarbeit genutzt. Eine Pressemitteilung kurz vor Weihnachten hat auf das Spendenprogramm hingewiesen und über die Funktion von Stadtbäumen informiert.
Das Baumspendenprogramm wurde im Rahmen von drei Präsenzveranstaltungen vorgestellt und beworben (Vortrag im Rahmen eines Bildungsurlaubsangebotes im Nachhaltigkeitszentrum Braunschweig, Infostand bei der Abschlussveranstaltung des Projektes Co-Adapted Braunschweig und Vortrag bei der Kinderfeuerwehr Melverode).
Obwohl sich das Baumspendenprogramm in den letzten Jahren gut etabliert hat, soll die Öffentlichkeitsarbeit in 2026 weiter ausgebaut und fortgeführt werden. Damit sollen Bürgerinnen und Bürger weiterhin zum Thema Stadtbäume sensibilisiert und über die Möglichkeit der Baumspende informiert werden. Insbesondere sollen dafür vermehrt die Social-Media-Plattformen der Stadt Braunschweig genutzt werden. Im Rahmen der geplanten Öffentlichkeitsarbeit zum neuen Bankspendenprogramm, bietet sich zusätzlich die Gelegenheit, mehr Aufmerksamkeit auf das bereits bestehende Programm zu lenken.
In Ergänzung zu den digitalen Medien werden Flyer in städtischen Einrichtungen und an öffentlich zugänglichen Orten ausgelegt. Gleichzeitig wird durch jedes zusätzliche Spendenschild auf das Spendenprogramm aufmerksam gemacht.
