Rat und Stadtbezirksräte
Mitteilung - 26-28267
Grunddaten
- Betreff:
-
Baumfällliste 2025
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 67 Fachbereich Stadtgrün
- Verantwortlich:
- Hanusch
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Umwelt- und Grünflächenausschuss
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zur Kenntnis
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30.01.2026
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Sachverhalt
Die Verwaltung kann folgendes mitteilen:
Im Jahr 2025 mussten durch den Fachbereich Stadtgrün insgesamt 497 Bäume gefällt werden (2024: 682, 2023: 473). Dieses Ergebnis bezieht sich auf städtische Flächen aller Art (Straßen, Grünzüge, Parks, Kitas, Schulen, Kleingärten, Sportplätze, Friedhöfe etc.). Wo es die Gewährleistung der Verkehrssicherheit erlaubt und keine zeitnahe Nachpflanzung vorgesehen ist, wird insbesondere im Stadtwald oder in Parkanlagen stehendes Totholz belassen, welches derzeit jedoch nicht gesondert erfasst wird.
Die Gründe für Fällungen hatten 2025 folgende Schwerpunkte:
- 44 Bäume (2024: 216, 2023: 143) sind sehr wahrscheinlich Trockenperioden zum Opfer gefallen, da keine anderweitigen Symptome feststellbar waren. Diese Bäume waren entweder bereits abgestorben oder derart geschädigt, dass sie gefällt werden mussten.
- 211 Bäume (2024: 314, 2023: 245) mussten aufgrund ihrer mangelnden Stand- oder Bruchsicherheit entnommen werden. Diese gravierenden Einschränkungen in der Baumstatik sind in der Regel durch Verletzungen an Stamm, Stammfuß, sowie Wurzeln (Baumaßnahmen, Anfahrschäden) verursacht, da diese Stellen von eindringenden lebendholzzersetzenden Pilzen genutzt werden, die in der Folge die bestehenden Holzstrukturen zerstören (Weiß-, Braun-, Moderfäule).
- 5 Bäume (2024: 15, 2023: 16) fielen Stürmen bzw. Starkwindereignissen und deren Folgen zum Opfer.
- 52 Bäume (2024: 31, 2023: 20) mussten im Zusammenhang mit Bautätigkeiten entnommen werden.
Die Baumfällungen betrafen 2025 zumeist Robinien (80 St.), Ahorn-Arten (67 St.), Crataegus-Arten (Rotdorn, Apfeldorn: 50 St.) sowie Sorbus- und Prunus-Arten (Mehlbeeren, Ebereschen u. a.; Zierkirschen, Traubenkirschen: je 44 St.). Robinien wurden häufig aufgrund des mit hohem Alter verstärkt auftretenden Befalls mit Schwefelporling, sowie der durch ihr enormes Wurzelwachstum massiv auftretenden Schäden an der Straßeninfrastruktur als auch an anschließenden Gebäuden und Gärten gefällt. Bei den Sorbus- und Prunus-Arten waren die Gründe vor allem holzzersetzender Pilzbefall und Trockenperioden.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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373,4 kB
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