Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 26-28284
Grunddaten
- Betreff:
-
Fortbestand des Jugendbüros
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- Fraktion Bündnis 90 - DIE GRÜNEN im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Geplant
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Jugendhilfeausschuss
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zur Beantwortung
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11.02.2026
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Sachverhalt
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Zur Erweiterung der Jugendbeteiligung hat der Rat der Stadt Braunschweig in der aktuellen Wahlperiode bekanntlich ein Jugendparlament gegründet und ein Jugendbüro eingerichtet.
Das Jugendbüro wurde am 27.11.2024 offiziell eröffnet und dient seither als zentrale Anlaufstelle und niedrigschwelliger Treffpunkt für alle jungen Menschen in der Stadt Braunschweig. Vorrangige Aufgaben des Jugendbüros sind die dauerhafte Begleitung des Jugendparlaments und die Etablierung einer Beteiligungslandschaft mit vielfältigen Beteiligungsmöglichkeiten.
Sowohl das Personal als auch die Miete für die Räumlichkeiten in der ehemaligen Oberpostdirektion (OPD) werden von der Stadt Braunschweig mit eigenen Haushaltsmitteln sowie vom Land Niedersachsen über das Förderprogramm „Resiliente Innenstädte“ kofinanziert. Die Räumlichkeiten in der ehem. OPD wurden für einen festen Zeitraum von 5 Jahren, mit zweimaliger Verlängerungsoption um jeweils weitere 2,5 Jahre angemietet.
In der Mitteilung a.v.S. 24-23372 „Sachstand zum Förderprogramm „Resiliente Innenstädte““ vom 20.03.2024 hat die Verwaltung ausdrücklich das Ziel formuliert, „das Jugendbüro (…) auch nach Abschluss der Förderperiode mithilfe des städtischen Haushalts langfristig zu etablieren“. Das Förderprogramm „Resiliente Innenstädte“ läuft noch bis Ende 2027.
Am 22.01.2026 gab es im Jugendhilfeausschuss (JHA) einen sehr informativen Bericht zur Tätigkeit des Jugendbüros (TOP 4.2.1). In diesem Rahmen wurden eine positive Bilanz des ersten Jahres präsentiert und mögliche Perspektiven aufgezeigt.
Vor diesem Hintergrund bitten wir die Verwaltung um die Beantwortung folgender Fragen:
1. Wie schätzt die Verwaltung die Bekanntheit des Jugendbüros bei der Altersklasse der 14- bis 21-jährigen ein (Ende 2021 rund 18.000 Menschen)?
2. Wie geht die Verwaltung auf die örtlichen Schulen zu, damit die Angebote des Jugendbüros von Lehrkräften und Schüler*innen stärker genutzt werden?
3. Wie geht es mit dem Jugendbüro und seinen Angeboten nach 2027 weiter, wenn das Förderprogramm „Resiliente Innenstädte“ beendet ist?
